1000 Quadratmeter betroffen

Verheerender Waldbrand bei Landshut - Feuerwehr-Großaufgebot kämpft gegen Flammen an 

Waldbrand Bayern Baierbach
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In der bayerischen Gemeinde Baierbach ist es am Samstag zu einem schlimmen Waldbrand gekommen. 

In der bayerischen Gemeinde Baierbach ist es am Samstag zu einem schlimmen Waldbrand gekommen - im Anschluss gab es jedoch immerhin eine gute Nachricht.

  • In der bayerischen Gemeinde Baierbach ist es am Samstag zu einem schlimmen Waldbrand gekommen. 
  • Ein Großaufgebot an Feuerwehren war mit den Löscharbeiten beschäftigt. 
  • Neben der schlimmen Nachricht über den Waldbrand konnte immerhin auch eine gute Nachricht vermeldet werden. 

München - Am Samstagvormittag kämpfte ein Großaufgebot an Feuerwehren aus Baierbach, Neufraunhofen, Georgenzell, Vilslern und Velden/Vils (Landkreis Landshut) gegen einen schlimmen Waldbrand zwischen Unterhausbach und Schlott in der Gemeinde Baierbach. 

Bayern: Löschwasser musste bei Waldbrand bei Baierbach durch Wald transportiert werden

Von den Flammen betroffen war eine über 1000 Quadratmeter große Waldfläche inmitten eines großen Waldstücks. Auch die oberbayerischen Kameraden der Feuerwehr Taufkirchen/Vils und Sulding (Landkreis Erding) unterstützten die Einsatzkräfte vor Ort bei den Löscharbeiten sowie Landwirte, die Löschwasser in Güllefässern an die Einsatzstelle brachten. 

Das Löschwasser musste bei dem Waldbrand bei Baierbach durch den Wald transportiert werden. 

Die Löscharbeiten wurden dadurch erschwert, dass das Löschwasser über lange Förderstrecken in das Waldstück transportiert werden musste. 

Bayern: Neben dem schlimmen Waldbrand bei Baierbach gab es immerhin eine gute Nachricht 

Zuallererst wurden die offenen Flammen gelöscht, um im Anschluss mit Wasserwerfern und Strahlrohren weitere Glutnester zu löschen, die sich teils im Waldboden befanden. 

Der Arbeit der Einsatzkräfte ist es zu verdanken, dass ein angrenzendes Jungholz vor dem verheerenden Brand geschützt werden konnte.

Ein Großaufgebot an Feuerwehren war mit den Löscharbeiten beschäftigt. 

Aktuell besteht laut der Polizei akute Gefahr vor Waldbränden, da schon kleine Funken ausreichen, um einen Brand entstehen zu lassen. Die Waldbrandstufe liegt derzeit bei 3 von 5. In Russland wüten Waldbrände, eine Fläche fünf Mal so groß wie das Saarland ist bereits abgebrannt. Trotzdem wurden die Löscharbeiten teilweise eingestellt.

Bayern: Ermittlungen zu Waldbrand aufgenommen

Die Polizeiinspektion Vilsbiburg hat bereits die Ermittlungen im Brandfall bei Schlott eingeleitet. Offenbar war am Vormittag ein Landwirt in dem betroffenen Waldstück mit Windbruchschäden beschäftigt. Dabei könnte der Auspuff einer Kettensäge oder Funkenflug bei Schneidarbeiten das Feuer verursacht haben. 

Ein Wiedfeuer als Ursache für den Brand konnte bereits ausgeschlossen werden. Die Höhe des dadurch entstandenen Sachschaden ist noch unklar. 

Im Truderinger Wald hat ein Radfahrer eine unheimliche Beobachtung gemacht - möglicherweise treibt ein unbekannter Serien-Brandstifter erneut sein Unwesen.

kus

Quelle: Merkur.de