Fahrer stirbt noch vor Ort

Schrecklicher Raser-Unfall: Porsche kommt bei Überholmanöver von Straße ab und fliegt 30 Meter durch die Luft

Ein Kreuz an einer Landstraße markiert den Ort eines tödlichen Unfalls. (Symbolbild)
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Ein Kreuz an einer Landstraße markiert den Ort eines tödlichen Unfalls. (Symbolbild)

Im Unterallgäu in Bayern hat sich ein schrecklicher Verkehrsunfall ereignet. Ein Porsche-Fahrer kam dabei ums Leben.

  • Im Unterallgäu hat sich ein tragischer Unfall ereignet.
  • Ein Porsche-Fahrer kam dabei ums Leben.
  • Er kam wohl bei einem Überholvorgang von der Straße ab.

Kempten - Im bayerischen Unterallgäu hat sich am Donnerstag, 27. August 2020, ein schrecklicher Verkehrsunfall ereignet. Dabei kam ein 48-jähriger Porsche-Fahrer ums Leben, wie die Polizei mitteilt.

Demnach ereignete sich der Unfall gegen 14.45 Uhr auf der Kreisstraße MN13 zwischen den Ortschaften Erkheim und Lauben. Der 48-Jährige war demnach in Richtung Lauben unterwegs und wollte einen Mercedes-PKW "mit hoher Geschwindigkeit" überholen. Sein Überholmanöver zog sich demnach durch eine langgezogene Rechtskurve. Am Ende dieser Kurve kam er, noch während er sich auf der Gegenfahrbahn befand, nach links von der Straße ab.

Kempten: Porsche-Fahrer schleudert 30 Meter durch die Luft - heftiger Raser-Unfall

Der Porsche-Fahrer geriet anschließend ins Bankett und schaffte es offenbar nicht mehr sein Fahrzeug unter Kontrolle zu bekommen. Er raste anschließend auf eine Leitplanke, die zum Schutz für einen Baum aufgestellt worden war. Durch den Aufprall wurde sein Sportwagen in die Luft geschleudert, traf dann den Baum und schleuderte noch knapp 30 Meter in eine Wiese. Dabei überschlug sich das Fahrzeug.

Schrecklicher Unfall im Unterallgäu: Porsche-Fahrer stirbt am Unfallort

Nach Polizeiangaben erlitt der Porsche-Fahrer vermutlich schon durch die Wucht des Aufpralls „sofort tödlich wirkende Verletzungen“. Der Mercedes-Fahrer, den der 48-Jährige überholt hatte, wurde bei dem Unfall nicht gefährdet oder verletzt.

Nach ersten Ermittlungen der Polizei dürfte eine enorm überhöhte Geschwindigkeit die Ursache für den Unfall sein.

Nach dem Unfall war ein größeres Aufgebot des Rettungsdienstes und der Freiwilligen Feuerwehr Erkheim vor Ort. Die Kreisstraße MN13 wurde dabei vorübergehend komplett gesperrt - der Verkehr wurde umgeleitet. (rjs)

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