Lieblingsziele unserer Redaktion 

Die besten tz-Bergtour-Tipps! Wer daheim bleibt, ist selber schuld 

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Klaus Vick empfiehlt Ihnen die Seekarspitze.

Was gibt es Schöneres, als einen Tag in der Natur zu verbringen? Die tz-Redaktion verrät ihre Lieblings-Bergtouren. Gern geschehen. 

Seebensee/Tirol

Der Seebensee.

Tour: Wer viel Zeit und Kondition im Gepäck hat, wandert von der Ehrwalder Almbahn aus den gut beschilderten Weg zum Seebensee ­hinauf. Alternativ bietet es sich an, den ersten Teil der Strecke mit der Bahn zu fahren. Die einfache Fahrt kostet 12,50 Euro. Anfahrt: Mit dem Auto zur Ehrwalder Almbahn. Dort können Sie kostenlos parken. Anspruch: wunderschöne Tagestour, für Familien mit Kindern geeignet. Einkehr: Seebenalm, 0043/67 65 94 69 26.

Tipp von Manuel Stanuschewski (Layout)

Brecherspitz/Schliersee

Blick vom Gipfel der Brecherspitz auf den Schliersee.

Tour: Wer auf die Brecherspitz wandert, sieht den Schliersee wie eine blaue Lagune glänzen. Anfahrt: BOB Bayerischzell, Ausstieg Neuhaus. Anspruch: Wer nach oben will, muss kein Bergfex sein, aber mittlere Kondition braucht man schon. 2,5 Stunden dauert der Aufstieg, ebenso lang braucht man hinunter. Einkehr: Die Ankelalm kommt nach einer Stunde. Wer fit und trittsicher ist, nimmt den Nordgrat. Alternativ die leichtere Südwestroute. 

Tipp von Andreas Thieme (Redakteur Lokales)

Pleisenhütte/Tirol

Tour: Schöner Marsch zu einer Kulthütte! Für die rund 800 Höhenmeter vom Wiesenhof braucht man gute zwei Stunden rauf zur Pleisenhütte und auch knapp zwei Stunden wieder runter. Anfahrt: Von Garmisch oder Walchensee nach Scharnitz, hinter der Isarbrücke links in Richtung Karwendeltäler. Gebührenpflichtiger Parkplatz am Gasthof Wiesenhof. Anspruch: Leicht, bissl Zeit muss man im Rucksack haben. Einkehr: Beim Wirtsehepaar Gaugg gibt’s super Hirsch mit selbstgemachten Knödeln. 

Tipp von Andreas Beez (Chefreporter)

Bergcafé Siglhof/Bayrischzell

Tour: Kleine Tour mit knapp 300 Höhenmetern durch Wald und über einen Fluss. Am Schluß geht’s über eine Kuhweide zum Bergcafe Siglhof. Anfahrt: BOB nach Bayerischzell. Alternativ Parkplatz Wendelsteinbahn, Osterhofen. Anspruch: leicht und kurzweilig . Einkehr: Der Siglhof (Hochkreuth 3, Bayrischzell) serviert hausgemachte Torten und Smoothies, die Kinder freuen sich über alte Traktoren. 

Tipp von Maria Zsolnay (Redakteurin Menschen) 

Ahornboden/Rißtal

Tour: Wenn schon Herbstlaub, dann bitte gscheit! Dann dorthin, wo’s schönsten denkbaren Ahorn-Bilder gibt. Anfahrt: Das klappt bloß mit dem Auto – über die A8, Holzkirchen, Bad Tölz und Lenggries nach Vorderrriss, dann über die Mautstraße nach Hinterriss (Eng). Anspruch: Im Tal ein Spaziergang, die Runde über die Berge (2-3 Stunden) ist ein bissl anstrengend, aber nicht gefährlich. Einkehr: Diverse, sowohl im Tal als auch am Berg. 

Tipp von Uli Heichele (Lokalvize)

Brunnsteinhütte/Mittenwald

Tour: Was für ein Blick aufs Wettersteinmassiv! Die Brunnsteinhütte nahe Mittenwald (1560 m) ist ein Ziel, das auch bei Kindern gut ankommt. Esel laden zum Streicheln ein. Anfahrt: Parkplatz drei Kilometer südlich hinter dem Ortsende von Mittenwald an der B2 zwischen Mittenwald und Scharnitz in Tirol. Anspruch: Zwei Stunden langer Aufstieg, mittelschwer. Einkehr: Brunnsteinhütte mit Sonnenterrasse. 

Tipp von Klaus Rimpel (Ressortleiter Politik)

Guffert/Tirol

Tour: Vom Parkplatz geht es mal durch Wald, dann über Wiesen und am Schluss etwas felsig und mit Drahtseil gesichert rauf. Anfahrt: Auto bis

Steinberg am Rofan, Parkplatz beim Gasthof „Waldhäusl“ (2 Euro pro Tag). Anspruch: Technisch einfache Bergtour mit einigen leichten Kle

tterstellen kurz vor dem Gipfel, gute Kondition und Trittsicherheit erforderlich. Einkehr: Gasthof „Waldhäusl“, unterwegs keine. 

Tipp von Daniela Schmitt (Redakteurin Lokales) 

Heferalm/Chiemgau

Tour: Nach einem rund ­90-minütigen Aufstieg auf ­einfachen Wegen durch herrlich buntes Herbstlaub und über Wiesen wird man reich belohnt. Von oben gibt es einen tollen Blick auf den Chiemsee und in den Chiemgau. Anfahrt: Navi: Schloßstraße 46, 83250 Marquartstein, kosten­freier Wanderparkplatz. Anspruch: schöne Tagestour, für Familien mit Kindern geeignet. Einkehr: Hefteralm (1020 m), u.a. selbst gemachte Kräuterlimo. 

Tipp von Caroline Wörmann (Redakteurin Lokales) 

Hirschberg/Tegernsee

Der stellvertretende tz-Chefredakteur, Sebastian Arbinger, empfiehlt den Hirschberg am Tegernsee. 

Tour: Rauf geht’s zunächst am rechten Rand der Skipiste. Eine kleine Pause lohnt sich am Kamm mit den Rauheckalmen, bevor das Finale hin zum Gipfelkreuz wartet. Abstieg über den Steig, der direkt am Hirschberghaus beginnt (Dauer insgesamt: etwa 4,5 Stunden). Anfahrt: Ab Rottach-Egern, weiter auf der B 307, nach der Abzweigung über Enterbach nach Scharling zum Parkplatz am Hirschbergweg. Anspruch: Gemütliche Rundtour mit herrlichen Ausblicken. Einkehr: Hirschberghaus.

Tipp von Sebastian Arbinger (Chefredakteur)

Rotwand/Schliersee

Tour: Der Klassiker in der Light-Version: rauf mit der Taubensteinbahn, dann eine gute Stunde sowie etwa 250 Höhenmeter rauf und rüber zur Rotwand. Anfahrt: Spitzingstraße 12, Schliersee. Anspruch: gut für Familien geeignet. Einkehr: Im Rotwandhaus gibt es die Kulinarik-Rundum-Versorgung. 

Tipp von Klaus Heydenreich 

Blomberg/Bad Tölz

Tour: Der Anstieg vom Parkplatz bis zur Rodelbahn verläuft über breite, schattige Schotterwege, ist aber teils ganz schön steil und braucht bei flottem Gehen ungefähr eine Stunde. Achtung: Bei Abfahrt mit dem Bob bremsen, sonst haut’s einen aus der Kurve! Anfahrt: Am Blomberg 2, 83646 Wackersberg, 1000 Parkplätze an der Talstation (2 Euro/Tag). Anspruch: einfach, Rodelbahn als Zuckerl für die Kinder. Einkehr: An der Talstation. 

Tipp von Matthias Bieber (Redakteur Kultur) 

Hörnle/Bad Kohlgrub

Sarah Brenner.

Tour: Über Wald- und Wiesenwege führt die etwa 90-minütige Tour zur bewirtschafteten Hörnlehütte hinauf. Von der Terrasse aus hat man einen traumhaften Rundumblick. Anfahrt: Mit der Bahn via Murnau nach Bad Kohlgrub (eineinhalb Stunden) oder mit dem Auto über die A95 bis Oberau, von dort aus über B23 nach Unterammergau und weiter nach Bad Kohlgrub. Am Fuße des Berges gibt es einen (gebührenpflichtigen) Parkplatz (3 Euro pro Tag). Anspruch: zum Teil steile Wandertour, für Familien mit Kindern aber geeignet. Einkehr: Hörnlehütte (Telefon 08845/229). 

Tipp von Sarah Brenner (Volontärin Lokales)

Tegelberg/Allgäu

Tour: Panoramaweg „Königsrunde am Tegelberg“ (knapp 1 Stunde Gehzeit), für Trittsichere ein Abstecher auf den Steig zum Branderschrofen (Foto, 1879 m). Anfahrt: Mit dem Auto eineinhalb Stunden von München bis zur Tegelbergbahn bei Hohenschwangau, mit der Seilbahn (9 - 17 Uhr) geht’s in 10 Minuten auf die Bergstation. Anspruch: Leichte Wanderung für die ganze Familie (Tegel-bergrunde). Der Steig ist nur etwas für geübte Kraxler. Einkehr: Tegelberghaus an der Bergstation. 

Tipp von Mike Eder (Mitglied der Chefredaktion) 

Partnachklamm/GAP

Tour: Die Wanderung (Klamm bis zu 80 Meter tief) führt teils durch in den Fels gesprengte Gänge. Regenjacke wegen Spritzwassers anziehen! Dauer: 2,5 h. Anfahrt: Von München mit dem Auto auf die A 95 und dann bis Garmisch. Parken beim Olympia-Skistadion, 2,50 Euro pro Tag. Eintritt Klamm: 5 Euro Erwachsene, Kinder und Jugendliche 2 Euro. Anspruch: Leichte Familienwanderung. Einkehr: Berggasthof Eckbauer, tolle Aussicht auf gesamtes Wettersteingebirge. 

Tipp von Jessica Heinrich (Layout)

Amper-Wanderung/Landkreis Dachau

Tour: Psst, augepasst! Seien Sie ganz leise, dann sehen Sie vielleicht Biber an der Amper. Kinder können auf Bäumen herumklettern. Die Wege führen immer direkt an der Amper entlang. Nach Osten gemütlicher, nach Westen verwunschen. Anfahrt: Von München aus A 8, Ausfahrt Langwied, „Parkplatz Günding Amper“. Anspruch: leicht Einkehr: Östlich Richtung Dachau gibt es die Einkehrmöglichkeit „Alte Liebe an der Amper“. 

Tipp von Kathrin Czoppelt (Layout)

Laberberg/Oberammergau

Marc Kniepkamp empfiehlt den Laberberg.

Tour: Zur Laber-Bergstation entweder per zweieinhalbstündiger Wanderung oder Gondel (10 Minuten). Anfahrt: Mit dem Auto zum Talstation-Parkplatz: Himmelreich 52, Oberammergau. Anspruch: Weg über Schartenköpfe nur für Geübte, Weg über Soilasee für Familien – oder bequem per Gondel. Einkehr: Trinken Sie ein Ettaler Bier auf der Aussichtsterrasse der Laber-Berggaststätte, bis 5. November 9 - 17 Uhr geöffnet, 5. - 12. November 9 - 16.30 Uhr.

Tipp von Marc Kniepkamp (Redakteur Lokales)

Osterfeuerkopf/Eschenlohe

Tour: Vom Parkplatz der Beschilderung Richtung Osterfeuerkopf folgen. Der breite Weg geht in einen Pfad über. Durch den Wald geht es in Serpentinen aufwärts mit herrlichen Ausblicken aufs Estergebirge und Zugspitze. Kleiner Gipfel mit toller Aussicht. Anfahrt: A 95 Richtung Garmisch, Ausfahrt Eschenlohe, durch Ort über Loisachbrücke, rechts in Walchenseestraße, dort Wanderparkplatz. Anspruch: einfach, mittlere Kondition, 1,45 Stunden. Einkehr: nur in Eschenlohe, auf der Tour keine.

Tipp von Doris Richter (Redakteurin Lokales)

Seebergspitze/Tirol

Tour: Überwältigendes Gipfelerlebnis und Blicke auf den Achensee beim Abstieg. Anfahrt: Auf der A 8 Richtung Salzburg bis Ausfahrt Holzkirchen. Über Tegernsee, Kreuth und Achenkirch bis Maurach. Dort rechts abbiegen nach Pertisau. Am westlichen Ortsende Parkplatz (Langlaufstüberl). Anspruch: Mittelschwere Wanderung, die etwas Kondition voraussetzt, im Gipfelbereich Trittsicherheit notwendig. Dauer: 5 Stunden. Einkehr: Pletzachalm beim Abstieg oder Dorfwirt in Pertisau. 

Tipp von Johannes Welte (Redakteur Politik)

Seekarspitze/Tirol

Tour: Traumhafter Blick auf den Achensee, für konditonsstarke ­Wanderer Gratüberschreitung zur ­Seebergspitze. Anfahrt: Auf der A 8 Richtung Salzburg bis Ausfahrt Holzkirchen. Über Tegernsee, Kreuth bis nach Achenkirch. Dort Wanderparkplatz am Oberaubach. Anspruch: Trittsicherheit im Gipfelanstieg erforderlich, bei Gratüberschreitung leichte Klettereien. Dauer: auf den Gipfel (2053 Meter) je nach Fitnesszustand zwischen 1,45 und 3,30 Stunden (ca. 1100 Höhenmeter). Ab der Seekaralm ist der Pfad entlang des Bergrückens steil und teilweise ausgesetzt. Für die gesamte Runde muss man zwischen fünf und acht Stunden einkalkulieren. Einkehr: Seekaralm (ca. 1500 Meter), sehr urig. 

Tipp von Klaus Vick (Redakteur Lokales)

Alles dabei? So packen Sie den Rucksack für die Wanderung richtig:

Damit der Ausflug in die Berge nicht zum Desaster wird, hier ein paar Tipps. Speichern Sie ein PDF unserer Rucksack-Checkliste für eine eintägige Wanderung auf Ihrem Rechner oder Smartphone ab. Hier entlang zum PDF-Download.

Quelle: tz