Die Blondinen-Bande vom Chiemsee

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Der 20-Jährige fiel auf vier Blondinen rein

Spitzing - Welcher Mann kann schon einer sexy Blondine widerstehen? Kaum einer! Und sind's gleich vier auf einen Streich, wird’s ganz, ganz schwierig. Ein 20-Jähriger ist in die Falle getappt.

Der 20-Jährige aus Riedering, bekam es, ohne es zu wissen, mit einer Blondinen-Bande zu tun: Die vier Schönheiten vom Chiemsee (17 bis 18 Jahre) machten ihm in der Disko Spinnradl am Spitzing Avancen. Schwupps – war er in ihre Reizfalle getappt!

Am Donnerstag gegen 23.30 Uhr ging bei der Polizei ein Notruf ein, am Apparat war der junge Mann. Der Betrunkene erzählte den Beamten, dass ihm im Spinnradl 150 Euro geklaut worden wären – von gleich vier Blondinen! Am Tatort angekommen, deutete der Riederinger auf die Miezen, die sich draußen am Eingang aufhielten. Doch auf den Vorwurf angesprochen, bestritten diese jede Tatbeteiligung. Für die Polizei schien der Fall zunächst erledigt – zumal der 20-Jährige ja unter Alkoholeinfluss stand.

Doch dann gab es eine überraschende Entwicklung. Ein weiterer junger Mann kam auf die Polizeibeamten zu und sagte, dass er eine der Blondinen kenne „und die manchmal etwas komisch ist“. Jetzt wollten die Beamten doch mehr wissen und gingen wieder auf die Mädchen zu. Plötzlich setzte sich eine der blonden Frauen, eine 17-Jährige aus Prien, hinter ein Auto, um dort zu bieseln. Nachdem sie wieder auftauchte, sah ein Polizist nach und entdeckte tatsächlich einen 100-Euro-Schein am Boden, daneben einen Ausweis, der dem Mädchen nicht gehörte. Die Beamten nahmen die 17-Jährige fest.

Wenige Minuten später gestand sie den Diebstahl, sie wollte aber die zweite Täterin, die noch den 50-Euro-Schein des Riederingers hatte, nicht verraten. Mit der Blondinen-Bande im Schlepptau fuhren die Beamten zur Wache. Bei den Vernehmungen stellte sich dann heraus, dass eine zweite Prienerin (17) die 50 Euro genommen hatte.

Heraus kam dann: Der Riederinger hatte sich in eine der 17-Jährigen verguckt – und den Mädchen seinen Geldbeutel überlassen, damit sie sich Getränke kaufen konnten. Dies nutzte die Blondinen-Bande aus – und gab den Geldbeutel kurze Zeit später leer zurück. Auf die Frage, warum sie es gemacht habe, antwortete eine der Blondinen: „Ja mei, wenn der so bläd is’ und uns sein Geldbeit’l gibt …“ Die Polizei ermittelt weiter.

tz

Quelle: tz