Montessori-Schule Bad Tölz

14-Jähriger zündelt und steckt Schule in Brand: Ermittlung wegen Brandstiftung

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Mindestens 100 000 Euro Sachschaden entstand am Montagabend beim Brand der Turnhalle der Tölzer Montessori-Schule. Die Polizei geht davon aus, dass ein 14-Jähriger für das Feuer verantwortlich ist. Gegen ihn wird wegen vorsätzlicher Brandstiftung ermittelt.

Der Brand war am Montagabend gegen 20.45 Uhr im Außenbereich des Verbindungsgangs zwischen Schule und Turnhalle ausgebrochen.  Die Tölzer und die Greilinger Feuerwehr war mit fast 40 Mann im Einsatz. Die Flammen hatten sich an der hölzernen Verkleidung der Turnhalle bis zum Dach vorgefressen.

Die Ursache war zunächst unklar. Wie die Ermittlungen der Beamten des Weilheimer Kriminaldauerdienstes (KDD) im Laufe des Abends ergaben, hatten sich mehrere Jugendliche vor dem Ausbruch des Brandes auf dem Gelände der Montessorischule an der Anton-Höfter-Straße aufgehalten. Einer der vier Burschen, ein 14-Jähriger, hatte dann gegen 20.45 Uhr ein Möbelstück, das am Verbindungsbau zwischen Schulgebäude und Turnhalle stand, mutwillig angezündet. Das Feuer war dann schnell außer Kontrolle geraten und hatte vom Übergangsbau auf die hölzerne Fassade der Turnhalle übergegriffen und auch das Dach der Halle beschädigt.

Obwohl das Feuer selbst schnell von den angerückten Feuerwehren gelöscht werden konnte, dauerte deren Einsatz bis in die Nacht hinein. Die Einsatzkräfte suchten die Holzfassade der Turnhalle nach eventuellen Glutnestern ab, auch ein Teil des Dachs musste geöffnet werden. 

Verletzt wurde glücklicherweise niemand. Der entstandene Sachschaden dürfte bei etwa 100.000 Euro liegen.

Der Fall konnte auch aufgrund von wertvollen Zeugenhinweisen geklärt werden. Die Polizei konnte die   vier Jugendlichen so schnell ermitteln und ausfindig machten. In der Vernehmung räumte der 14-Jährige dann ein, für das Feuer verantwortlich zu sein. Gegen ihn wird wegen vorsätzlicher Brandstiftung ermittelt.

Feuer in der Tölzer Montessori-Schule: Bilder

Quelle: tz