Maske auch im Sportunterricht

Neue Corona-Regeln in Bayern: Was bald in Schulen und Kitas gilt

Maske überflüssig? Ja, sagt der Virologe Klaus Stöhr, Schulkinder würden sich meist bei Erwachsenen anstecken und nicht in der Schule
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Einige Regeländerungen treten bald für Schulen und Kitas in Kraft. (Symbolbild)

Die Corona-Lage in Bayern ist ernst. Markus Söder hat die geltenden Maßnahmen daher ordentlich nachgeschärft. Was sich in Schulen und Kitas bald ändert - eine Übersicht.

München - Ministerpräsident Markus Söder hat nach dem Corona-Gipfel am Donnerstag (18. November) verschärfte Maßnahmen für den Freistaat angekündigt. Laut ihm reiche das neue Infektionsschutzgesetz für Deutschland nicht aus. Direkt am Freitag fand eine Kabinettssitzung statt, in der neue Regeln beschlossen wurden. Vor allem für Clubs und Diskotheken, aber auch für Friseure und Restaurants wird es ab nächster Woche Einschränkungen geben. In den Schulen und Kitas gibt es ebenfalls ein paar Regeländerungen.

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Corona-Regeln in Bayern: Was sich ab nächster Woche in Schulen und Kitas ändert

Trotz der steigenden Corona-Infektionszahlen bleiben die Schulen und Kindertageseinrichtungen geöffnet. „Wir wollen Kinder und Jugendlichen Halt geben“, sagte Kultusminister Michael Piazolo auf der Pressekonferenz nach der Kabinettssitzung am Freitag. Schulen und Kitas seien soziale Orte, „das ist ganz entscheidend und gibt Struktur“. Schulen bleiben demnach im Präsenzunterricht. Dennoch werde man die Regeln ab nächster Woche etwas verschärfen.

Die momentane Maskenpflicht in den Klassenzimmern wird beibehalten. Neu hinzu kommt eine Maskenpflicht im Sportunterricht. Nur wenn der Unterricht draußen stattfindet, darf auf die Maske verzichtet werden. In den Grundschule können nach wie vor Stoffmasken getragen werden, ansonsten müssen Lehrer und Schüler ab der 5. Jahrgangsstufe eine medizinischen Maske verwenden.

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Corona in Bayern: Testungen an Schulen und in Kitas

Schon seit letzter Woche gibt es in Kitas wieder feste Gruppen. Nun soll es auch flächendeckend PCR-Pooltests geben. Auch an Mittelschulen (insbesondere in der 5. und 6. Klasse) sollen sie angeboten werden, wie Piazolo am Freitag verkündete. Überall dort, wo Pooltests durchgeführt werden, sollen zusätzlich am Montagmorgen durchgeführte Schnelltests mehr Sicherheit bringen. Bei den höheren Jahrgangsstufen bleibt es beim Selbsttest, der dreimal in der Woche durchgeführt wird. (tkip)