Die Zukunft Bayerns sieht alt aus

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In Bayern wird im Jahr 2050 jeder vierte Einwohner 65 Jahre und älter sein.

In Bayern wird im Jahr 2050 jeder vierte Einwohner 65 Jahre und älter sein.

Deshalb müssten Potenziale der Älteren wie ehrenamtliche Tätigkeiten besser gefördert werden, verlangte Bayerns Sozialministerin Christa Stewens (CSU) am Montag laut Mitteilung. Zugleich müssten die Kommunen bei der Bewältigung des demografischen Wandels unterstützt, alternative Wohn- und Betreuungsformen ausgebaut und die Qualität der Pflege gesichert werden, erklärte die Ministerin anlässlich des “Internationalen Tages der älteren Menschen“ an diesem Mittwoch.

Derzeit leben laut Stewens im Freistaat 2,3 Millionen über 65- Jährige. Bis 2050 werden es 3,5 Millionen sein. Die Zahl der über 80-Jährigen wird im selben Zeitraum auf rund 1,2 Millionen Menschen steigen - das sind fast dreimal so viele wie heute.

“Wir müssen aufhören, alt gleichzusetzen mit krank und pflegebedürftig. Wir brauchen ein positiveres, differenzierteres Bild vom Altern“, betonte Stewens. “Ältere Menschen möchten ihre Fähigkeiten und Kompetenzen in die Gesellschaft einbringen.“ In dem Projekt “Erfahrungswissen für Initiativen“ etwa würden ältere Menschen zu Seniortrainern qualifiziert, damit sie ihre Erfahrungen aus Beruf, Familie, Ehrenamt und Alltagsleben einbringen könnten. Zugleich dürften diejenigen nicht vergessen werden, die Betreuung und Unterstützung benötigten.

Quelle: DPA

Quelle: tz