Löscharbeiten dauern noch an 

Farchanter Penny-Markt in Flammen: 1,5 Millionen Euro Schaden

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Ein Bild der Zerstörung: Der Penny-Markt in Farchant ist am Mittwochabend bis auf die Außenmauern abgebrannt.

Großalarm in Farchant: Der Penny-Markt ist bis auf die Außenmauern abgebrannt. Gut eine Stunde nach dem Alarm hatten die Einsatzkräfte der Feuerwehren die Flammen unter Kontrolle.

Farchant – Lichterloh in Flammen ist am Mittwochabend der Penny-Markt in Farchant gestanden. Nach Auskunft der Polizei war die Meldung von dem Großbrand, der schon von weitem zu sehen war, gegen 20.40 Uhr eingegangen. Mit der Folge: 163 Kräfte der umliegenden Feuerwehren und weitere Rettungsmannschaften machten sich sofort zur Unglücksstelle an der Partenkirchner Straße auf. Der Bereich rund um das Gewerbegebiet am Gröben am südlichen Ortsausgang wurde von der Polizei weiträumig abgesperrt.

Ein Bild vor Ort verschafften sich Zweiter Bürgermeister Johann Schmid (CSU) und Christian Hornsteiner, Geschäftsleitender Beamter im Rathaus. „Der Sachschaden ist gewaltig“, sagt Hornsteiner. Zu seiner und Schmids Erleichterung sind aber nach jetzigem Stand keine Personen betroffen, was auch von Seiten der Polizei bestätigt wird. Noch während die beiden Vertreter der Gemeinde an der Unglücksstelle waren, stürzte der Dachstuhl ein. „Von dem Gebäude stehen nur mehr die Außenmauern“, bestätigt Hornsteiner. Dem schnellen Eingreifen aller Retter zollen er und Schmid höchsten Respekt.

Ersten Erkenntnissen der Polizei zufolge beläuft sich der Schaden auf 1,5 Millionen Euro. Wie es zu dem verheerenden Feuer kommen konnte, stand bis Redaktionsschluss nicht fest. Die Ermittlungen übernahmen vorerst Beamte des Kriminaldauerdiensts in Weilheim.

Nach gut einer Stunde hatten die Einsatzkräfte der Feuerwehr die Flammen unter Kontrolle. Die Nachlöscharbeiten dauerten bis Donnerstag, 11.45 Uhr an. Vor Ort waren Kräfte der Feuerwehren aus Farchant, Garmisch, Partenkirchen und Ehrwald. Die Tiroler waren zum Zeitpunkt der Alarmierung mit ihren Farchanter Kollegen im Tunnel einer Übung. Ausführlicher Bericht folgt.

Quelle: tz