Neue Maskenpflicht in Bayern

FFP2-Masken: Wo sie zu kaufen sind, was sie kosten – und wie oft sie getragen werden können

In Bayern wird sie beim Einkaufen oder in der Bahn nun stetiger Begleiter sein: Die FFP2-Maske. Wir erklären Ihnen, was sie bei dieser besonderen Maske beachten müssen und wo sie überhaupt verfügbar ist?

  • Die Corona-Zahlen in Deutschland sind weiter im zu hohen Bereich.
  • Das Bundesland Bayern hat reagiert und FFP2-Masken beim Einkaufen und in der Bahn verpflichtend gemacht.
  • Werden FFP2-Masken nun ausverauft sein?

München - Diese Nachricht kam dann doch sehr überraschend. Ab dem 18. Januar gilt in Bayern eine FFP2-Maskenpflicht im Einzelhandel und im öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV). „Die Corona-Maßnahmen beginnen langsam zu wirken“, sagte Markus Söder nach einem Treffen des Ministerrats. Die Betonung liegt aber auf „langsam“, daher nun dieser nächste Schritt mit der FFP2-Maskenpflicht. „Die Verfügbarkeit im Handel ist ausreichend gewährleistet, also es gibt keine Mangelware FFP2“, betonte der Ministerpräsident. Die Masken seien zum Teil sogar „deutlich im Überfluss, zum Teil jedenfalls, vorhanden.“ Nachziehen könnte bei der Verschärfung der Maskenpflicht könnte nun auch das Bundesland Nordrhein-Westfalen.*

FFP2-Masken haben den Vorteil, dass sie im Gegensatz zu „normalen“ Masken nicht nur andere schützen, wenn man denn ansteckend ist, sondern auch sich selbst. Masken mit höherer Filterleistung (wie eben FFP-Masken) filtern nicht nur die ausgeatmete, sondern auch die eingeatmete Luft. „Korrekt sitzende FFP-Masken liegen dicht an und bieten Fremd- und Eigenschutz“, schreibt das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte .

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FFP2-Masken: Wo gibt es sie zukaufen und wieviel kosten sie?

Grundsätzlich ist der spezielle Mund-Nasen-Schutz in jeder Apotheke erhältlich, mittlerweile auch in einigen Drogerien. Auch online sind FFP2-Masken zu kaufen, hier sollte man jedoch auf die richtige Zertifizierung achten. Denn ob die online-erstandene Maske alle EU-Vorgaben erfüllt, erkennt man unter anderem am CE-Zeichen. Das Kennzeichen zeigt an, dass die FFP-Masken ein erfolgreiches Nachweisverfahren (Konformitätsbewertungsverfahren) durchlaufen haben. 

Die Kennzeichnung besteht aus einer vierstelligen Prüfinstitutsnummer, der EU-Norm EN 149 und der Adresse des Anbieters. Aber Vorsicht: Nicht alle FFP2-Masken auf dem deutschen Markt tragen das CE-Zeichen. Masken aus den USA, Kanada oder China können auch ohne CE-Kennung die europäischen Qualitätsstandards erfüllen.

FFP2-Masken können mehrmals getragen werden, sollten aber fachgerecht gelagert werden

Einzelne FFP2-Masken kosten in der Regel zwischen zwei und vier Euro. Da sich die Filterleistung jedoch mit jeder Benutzung verringert, ist es ratsam, sich mehrere Masken zu kaufen. Denn eigentlich sind FFP-Masken Einmalprodukte und nicht zur Wiederverwendung vorgesehen. Dennoch können diese Masken im Privatbereich im Alltag auch mehrfach benutzt werden. Die Plattform infektionsschutz.de der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung rät: „Bewahren Sie wiederverwendbare Mund-Nasen-Bedeckungen vorübergehend in einem separaten Beutel auf. Zu Hause können Sie die Mund-Nasen-Bedeckung auch zum Trocknen aufhängen“. Ein regelmäßiger Austasch der Maske sei demnach sinnvoll.

Leider übernehmen die Gesetzlichen Krankenkassen keine Kosten für diese Corona-Präventionsmaßnahme. Personen über 60 Jahre haben jedoch seit 15. Dezember 2020 Anspruch auf 15 FFP2-Masken. Bis zum 6. Januar 2021 erhielten sie drei Masken kostenlos in der Apotheke. In zwei weiteren Wellen werden ab der kommenden Woche nochmals jeweils sechs FFP2-Masken gegen eine kleine Eigenbeteiligung zur Verfügung gestellt. Alle Berechtigten bekommen hierfür einen fälschungssicheren Coupon von ihrer Krankenkasse zugeschickt. *wa.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerks

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