Ersatzverkehr mit Bussen

Fahrerlose Flughafen-U-Bahn soll mehr leisten - Testbetrieb fällt genau in die Urlaubszeit

Der Flughafen München will die Kapazität der fahrerlosen U-Bahn erhöhen. Die Testphase fällt ausgerechnet in die Zeit der Sommerferien. 

München - Die kleine Bahn mit Gummirädern, im Fachjargon „People Mover“ genannt, pendelt auf einer 700 Meter langen Strecke zwischen dem Terminal 2 und dem 2016 eröffneten Satellitengebäude.

Für die nun geplante Umstellung ist ein Testbetrieb ohne Passagiere notwendig – das heißt, die Fluggäste müssen während der Testphase vom 30. Juli bis 6. September jeweils von Montag (12 Uhr) bis Donnerstag (12 Uhr) mit Shuttlebussen transportiert werden. Das dauere zwangsläufig etwas länger – der Flughafen rechnet mit 20 Minuten, die der Reisende einkalkulieren muss. Mit entsprechender Beschilderung hofft man, das Prozedere ohne große Konfusion über die Bühne zu bringen.

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Um die Kapazität zu erhöhen, ist Folgendes geplant: Künftig sollen gleichzeitig drei statt wie bisher zwei Züge eingesetzt werden. Das geht, wenn die Züge je nach Fahrtrichtung ihre Fahrspur wechseln.

Bisher pendeln die beiden Züge jeweils starr auf ihrem „Gleis“ hin und her. Künftig sollen sie, nachdem die Passagiere ausgestiegen sind, ein Stück weit über den Bahnhof hinausfahren, dort über eine Weiche geführt werden und dann Spur und Fahrtrichtung wechseln. Danach könnten „die steigenden Passagiermengen problemlos bewältigt“ werden, sagt der Flughafen voraus.

dw

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Quelle: tz