Eisschnelllauf: Inzell bekommt neue Halle

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Inzell bekommt eine neue Halle für Eisschnelllauf.

Inzell - Inzell hat grünes Licht für den Bau einer neuen Eisschnelllauf-Halle erhalten.

Die Planungen für die Überdachung der bestehenden 400-Meter-Bahn im Chiemgau sind seit Monaten abgeschlossen, jetzt kam das "Ja" zur Finanzierung von der bayerischen Landesregierung aus München. Damit sind die bereits an den bayrischen Wintersport-Ort vergebenen Einzelstrecken-Weltmeisterschaften im März 2011 gesichert.

"Wir können loslegen. Ich bin dankbar, dass das Bundesinnenministerium, die bayrische Landesregierung, der Landkreis und die Gemeinde dieses sicher nicht leichte Unternehmen gemeinsam schultern", erklärte Gerd Heinze, der Präsident der Deutschen Eisschnelllauf-Gemeinschaft (DESG). "Die Entscheidung ist ein Gewinn und bringt neue Perspektiven für den deutschen und internationalen Eisschnelllauf-Sport."

Inzell erhält damit nach Berlin und Erfurt als dritter deutscher Ort eine überdachte Eisschnelllauf-Arena. Seit Jahrzehnten trainieren Hunderte niederländische Läufer auf der Heimatbahn der 16-fachen Weltmeisterin Anni Friesinger. "Diese Nachricht finde ich schön, ich habe - ehrlich gesagt - aber auch nichts anderes erwartet", sagte die Olympiasiegerin. "Inzell erhält jetzt die Möglichkeit, die schnellste Bahn in Europa zu bekommen. Ein Grund mehr, mich auf die Weltmeisterschaft 2011 zu freuen", erklärte die Doppel-Olympiasiegerin, die bereits zuvor angekündigt hatte, ihre Karriere wegen der WM auf dem Heimateis noch um ein Jahr zu verlängern.

Quelle: Merkur.de