Fall passierte in Rottach-Egern

Muslim droht christlichem Landsmann mit dem Tod, weil er in die Kirche ging

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Welten treffen aufeinander: Koran auf der einen Seite, ein Gottesdienst auf der anderen.

Ein offenbar radikaler Muslim soll gegenüber einem Landsmann Todesdrohungen ausgesprochen haben, weil dieser in die Kirche gehen wollte. Der Fall ist am Tegernsee passiert. Seine Tat hat Folgen.

Otterfing/Rottach-Egern/Miesbach – Er soll einem Landsmann mit dem Tod gedroht haben, weil dieser am Sonntag in die Kirche ging. Deshalb musste sich ein 21 Jahre alter afghanischer Asylbewerber aus Otterfing nun wegen versuchter Nötigung vor dem Amtsgericht Miesbach verantworten.

Schon im Vorfeld der Verhandlung war abzusehen, dass die Angelegenheit nicht einfach werden würde. Der Angeklagte war nicht erschienen. Weil er die Ladung nicht erhalten habe, beteuerte er später. Richter Klaus-Jürgen Schmid vertagte die Verhandlung um drei Stunden. In der Zwischenzeit holten zwei Beamte den Asylbewerber aus der Berufsschule. Der Geschädigte, ein Afghane (30) aus Valley, während dessen Aussage der Angeklagte den Gerichtssaal wieder verlassen musste, behauptete, sein mutmaßlicher Peiniger sei ein radikaler Muslim und habe ihn gleich zwei Mal bedroht. Weil sie die Vorschriften des Ramadan nicht eingehalten hatten, habe der Angeklagte eine 30 Mann starke Gruppe angeführt, die ihn und etwa zehn andere Christen geschlagen und verletzt hatMerkur.de war gesamten Prozess dabei.

Quelle: tz