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Schlägerei auf der A8: Münchner kriegt fast zwei Zähne ausgeschlagen

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Von: Thomas Eldersch

Zwei Autofahrer prügelten sich auf der Autobahn.
Zwei Autofahrer prügelten sich auf der Autobahn. © Karl-Josef Hildenbrand/dpa/Imago (merkur.de-Collage)

Ein Streit zwischen zwei Autofahrern eskalierte am Freitagabend so sehr, dass sie sich auf der A8 gegenseitig angriffen. Dabei wurde ein Mann verletzt.

Siegsdorf – Da konnten sich zwei Autofahrer wohl nicht besonders gut leiden. Zwischen ihnen entbrannte am Freitagabend, 17. Juni, auf der A8 Richtung München ein heftiger Streit. Dieser ging so weit, dass sogar die Fäuste flogen – und das mitten auf der Autobahn. Die beiden Streitvögel haben jetzt eine Anzeige am Hals und einer von ihnen möglicherweise zwei Zähne weniger.

Streit auf A8 eskaliert: Männer prügeln sich in Pannenbucht

Es war gegen 18.50 Uhr als die beiden streitlustigen Fahrer auf der A8 in Richtung München unterwegs waren. Etwa auf der Höhe von Siegdorf im Landkreis Traunstein begann der Zwist zwischen den beiden. In dem einen Auto, ein BMW, saß ein 39-jähriger Münchner. Den anderen Wagen, ein VW, lenkte ein 40-Jähriger aus Kolbermoor. Aus noch nicht bekannten Gründen, schreibt die Verkehrspolizei Traunstein in ihrer Pressemitteilung, kam es zwischen beiden Fahrern zu „Nötigungshandlungen“. Wahrscheinlich schnitten sich die beiden Autos häufiger gegenseitig. Diese Provokationen führten so weit, dass beide Fahrzeuge am Fahrbahnrand auf der A8 anhielten. Sie bremsten sich regelrecht gegenseitig aus.

In einer Pannenbucht ging der Streit in die zweite Runde. Die Differenzen waren sichtlich noch nicht geklärt, schreibt die Polizei. Nachdem sich die beiden Männer zunächst nur verbal attackiert hatten, flogen irgendwann auch die Fäuste. Dabei bekam der Münchner wohl einen so heftigen Schlag ab, dass er am Ende zwei lockere Zähne hatte.

Streit auf der A8: Anzeigen wegen Körperverletzung und Nötigung

Die Polizei bekam Wind von der Auseinandersetzung auf der Autobahn. Gegen beide Autofahrer wurde anschließend ein Strafverfahren wegen wechselseitiger Körperverletzung und Nötigung eingeleitet. Außerdem mussten die beiden Streithähne ihre Führerscheine abgeben. Es wird nun von den jeweiligen Führerscheinstellen geprüft, ob die beiden überhaupt geeignet sind, ein Kraftfahrzeug zu lenken. (tel)

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