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Kampfjet am Himmel: Darum flog ein Eurofighter im Tiefflug über Bayern

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Von: Katarina Amtmann

Eurofighter
Ein Eurofighter flog über Selb in Oberfranken (Symbolbild). © IMAGO / Political-Moments

Ein Eurofighter flog im Tiefflug über Selb in Oberfranken. Was es damit auf sich hatte, erklärt ein Bundeswehr-Sprecher. Ein Detail lässt er aus.

Selb – Ein Eurofighter rauschte am Montag (27. Juni) über den bayerischen Himmel. Die Bundeswehr erklärt, was es damit auf sich hat.

Eurofighter im Tiefflug über Bayern – Das hat es mit dem Kampfjet auf sich

Am Montagmorgen sorgte der Kampfjet in Selb (Oberfranken) für Aufsehen, wie nordbayern.de berichtet. Demnach sei der Eurofighter im Tiefflug über die Region geflogen.

„Es hat sich um einen Übungstiefflug gehandelt“, erklärte ein Sprecher des Luftfahrtamts der Bundeswehr dem Portal. Demnach sei der Eurofighter gegen 9.37 Uhr in einer Höhe von rund 215 Metern über Selb und Umgebung geflogen.

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Video: Eurofighter im Luftkampf: Angriff mit Raketen – Bundeswehr

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Selb: Eurofighter im Tiefflug über Oberfranken – Konkreter Übungsgrund bleibt unklar

Generell sind solche militärischen Tiefflüge in Deutschland überall erlaubt – aber nur bis zu einer Höhe von 1000 Fuß (rund 300 Meter), wie der Sprecher gegenüber nordbayern.de weiter erklärte. „Wenn fliegende Verbände Übungen über das Verteidigungsministerium anmelden, kann das aber reduziert werden“ – was im aktuellen Fall auch passiert sei. Dabei hätte der Jet sogar noch tiefer fliegen dürfen, denn die Anmeldung habe bis zu einer Höhe von 150 Metern gegolten.

Was mit dem Übungsflug über Selb genau trainiert wurde, erklärte der Sprecher nicht. Er sagte dazu lediglich, dass es sich um einen Routineflug gehandelt habe. Im Rahmen der Pilotentrainings sei das „ganz normal.“

In diesen Tagen konnten Menschen in Bayern häufiger Kampfjets am Himmel sehen. Grund war der G7-Gipfel in Elmau. Da hochrangige Staatschefs in Bayern zu Gast waren, seien zusätzliche Schutz- und Eskortflüge notwendig gewesen. (kam)

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