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Söder-Tochter Gloria-Sophie Burkandt will unabhängig sein: „Ich verdiene mein eigenes Geld”

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Von: Teresa Winter

Gloria-Sophie wird für die politischen Entscheidungen ihres Vaters Markus Söder angefeindet
Gloria-Sophie Burkandt ist die Tochter von Markus Söder. Vorurteile und Schubladendenken sind da wohl vorprogrammiert. Jetzt erklärte sie, dass sie mehr kann als nur lächeln und winken. © eigene Collage / dpa picture alliance

Gloria-Sophie Burkandt wird oft nur als die Tochter von Markus Söder gesehen. Zu Unrecht, findet die 23-Jährige, denn seit fünf Jahren kämpft sie hart für ihre Ziele.

München - Sie verfolgt konsequent ihre Ziele. „Ich bin jetzt dann fertig mit meiner Masterarbeit über den European Green Deal der Europäischen Kommission. Das soll gleichzeitig die Einleitung für meine Doktorarbeit werden, mit der ich jetzt dann übergreifend beginne“, erzählt Gloria-Sophie Burkandt (23), die ehrgeizige Tochter von Bayerns Ministerpräsident Dr. Markus Söder (55, CSU). „Leider bin ich nicht der klügste Mensch der Welt, deshalb muss ich viel und hart studieren, um einen sehr guten Abschluss zu bekommen. Aber ich gebe seit fünf Jahren mein Bestes.“

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Söders Tochter Gloria-Sophie über Vorurteile: „Bin eine ganz normale Wirtschafts-Studentin“

Um ihr Studium finanzieren zu können, modelt die 1,85 Meter große, schlanke Nürnbergerin auf der ganzen Welt. „Alle denken, ich lebe wie eine kleine Prinzessin, aber ich bin eine ganz normale Wirtschafts-Studentin und muss nebenher Geld verdienen“, gibt die 23-Jährige zu. Sie möchte unabhängig sein, für sich selbst sorgen können. Auch in Zukunft. „Ich halte mir alles offen. Die Medienbranche interessiert mich sehr, aber Politik, Mode und Nachhaltigkeit sind mir auch wichtig.“

Markus Söder mit seiner Tochter Gloria Sophie.
Markus Söder mit seiner Tochter Gloria-Sophie. © Screenshot/Instagram

Gloria-Sophie Burkandt: „Ich möchte Weltoffenheit fördern“

Hauptberuflich modeln möchte Gloria-Sophie nicht. „Das ist nichts für meinen Kopf, das ist mir zur langweilig, aber als Hobby ist es toll. Man lernt neue Menschen kennen und ich liebe einfach Kultur und Kunst.“ In nächster Zeit stehen für Burkandt einige Projekte im Ausland an. „Ich reise gerne und möchte den Leuten zeigen, dass es egal ist, in welchem Land man arbeitet und mit welchen Menschen man sich umgibt. Ich möchte Weltoffenheit fördern“, so die Studentin, die sich gegen Rassismus und Diskriminierung einsetzt und dafür kürzlich einen Preis erhalten hat. „Ich bin total weltoffen erzogen worden und mit meiner Mama viel gereist.“

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