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„Winter schlägt richtig zu“: Nächste Schneebombe bahnt sich an – DWD warnt Autofahrer

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Die winterliche Großwetterlage in Bayern hält an. Pünktlich zum Wochenbeginn setzt die nächste Schneewelle ein, der DWD warnt Autofahrer.

Update vom 23. Januar, 15.25 Uhr: Am Wochenende durften sich zahlreiche Regionen Bayerns endlich wieder über Schnee freuen. In München kam ebenfalls einiges vom Himmel, im Luitpoldpark und Olympiapark tummelten sich die Rodelbegeisterten. Am Olympiaberg kam es in der Dämmerung jedoch zu einem folgenschweren Unfall, bei dem eine Frau schwer verletzt wurde.

Auch am heutigen Montag warnt der DWD in fast ganz Bayern vor Glätte. Die Warnung gilt von Montag, 18 Uhr, bis Dienstag, 10 Uhr. Nur in Unterfranken um Würzburg kommt es nicht zu glatten Straßen. Im Regierungsbezirk Schwaben warnt der DWD zudem vor „Schneeverwehungen“, die Warnung gilt noch bis Dienstag, 6 Uhr. Betroffen sind folgende Landkreise:

Wetter in Bayern: DWD warnt vor Schneeverwehungen in folgenden Landkreisen

Vebreitet werde es glatt. „Straßen und Schienenwege können stellenweise unpassierbar sein. Vermeiden Sie alle Autofahrten! Fahren Sie nur mit Winterausrüstung!“, heißt es in der amtlichen Warnung

Straßen und Schienenwege können stellenweise durch Schneeverwehungen unpassierbar sein.
Straßen und Schienenwege können stellenweise durch Schneeverwehungen unpassierbar sein. © Patrick Pleul/dpa/Archiv

Wetter in Bayern: Nächste Schneewalze bereits im Anmarsch

Erstmeldung vom 22. Januar, 9.30 Uhr: München – Lange Zeit hielt der Januar Kurs auf den wohl wärmsten Januar aller Zeiten – dann aber kam der Winter, und das nicht gerade zaghaft. Am zurückliegenden Mittwoch überraschte er Nordbayern, legte den Busverkehr lahm, ließ den Präsenzunterricht an Schulen ausfallen und führte zu zahlreichen Unfällen.

Auch zum Wochenende hin sorgte er für Überraschungen, durch reichlich neuen Schnee steig am Samstagabend, 21. Januar, die Lawinengefahr in den Alpen. Und es ist noch nicht vorbei: Die nächste Schneewalze ist bereits im Anmarsch.

Winter mit voller Kraft: Die nächste Schneebombe rollt heran – DWD warnt

Am Sonntagmorgen und -mittag, 22. Januar, gönnt sich der Schnee laut der Vorhersage von Dominik Jung im aktuellen Wettervideo des wetternet-YouTube-Kanals eine Pause. Doch die ist nur von kurzer Dauer: Bereits am Sonntagabend, in der Nacht zum Montag, 23. Januar, und am Montagmorgen gibt es den nächsten Schneefall in Bayern. Jung spricht vom „nächsten Schneefallgebiet“, das bereits heranziehe – und ab spätem Sonntagabend über Bayern in Richtung Baden-Württemberg hinwegziehe.

Die winterliche Großwetterlage in Bayern hält an – und wird auch rund um den Beginn der Woche für Schnee, Glätte und Frost sorgen.
Die winterliche Großwetterlage in Bayern hält an – und wird auch rund um den Beginn der Woche für Schnee, Glätte und Frost sorgen. © aal.photo / IMAGO / Screenshot wetternet / YouTube / Screenshot Wetterkarte / Deutscher Wettedienst

Dabei warnt Jung auch vor „erheblicher Glätte im Berufsverkehr“ am Montagmorgen. „Der Winter ist da und er dreht momentan richtig auf“, so der Meteorologe von wetternet. Der Süden bis zur Mitte des Freistaats ist dabei jedoch stärker betroffen, im Norden ist, im Gegensatz zu letzter Woche, mit eher weniger Schnee zu rechnen.

Auch der Deutsche Wetterdienst nimmt den neuerlichen Schneefall zum Anlass, eine Warnung herauszugeben – und diese gilt für ganz Bayern. Für den gesamten Sonntag warnt der DWD vor Glätte und Frost, es ist eine amtliche Warnung der Stufe eins. Im Warnlagebericht schreibt der DWD von „verbreiteter Schneeglätte“.

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Kälte in der Nacht – und der Ausblick auf die Wetter-Woche

Entsprechend kalt bleibt es auch in den nächsten Tagen. Am Sonntag ist in ganz Bayern mit höchstens null Grad zu rechnen, in der Nacht fallen die Temperaturen in den südlicheren Regionen auf minus acht Grad, in den nördlicheren Gebieten auf etwa minus drei Grad.

Ab Montag pendeln sich die Temperaturen auf mal über, mal unter null Grad in Bayern ein. Ab und an kommt bei bewölktem Himmel sogar die Sonne raus, den aktuellen Wettervorhersagen nach ist dann unter der Woche zunächst nicht mit neuerlichem Schneefall zu rechnen.

Die Ensemble-Vorhersage bis zum 5. Februar zeigt aktuell kein Frühlingserwachen an, meint Dominik Jung – aber auch keinen arktischen Winter. Mit weiteren Schneefällen ist allerdings zu rechnen. (fhz)

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