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Unwetter in Bayern: DWD warnt für gesamten Freistaat – zahlreiche EInsätze nach Gewittern in der Nacht

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Bayern steht der nächste Sturm mit Windspitzen zwischen 80 und 100 km/h bevor. Das Wetter lässt auch die Schneefallgrenze im Freistaat sinken.

Update vom 14. März, 8.30 Uhr: Wegen der nächtlichen Gewitter, die vor allem über Nordbayern hinwegfegten, mussten die örtlichen Einsatzkräfte mehrfach ausrücken. Unter anderem der BR berichtet, dass die Feuerwehren zahlreiche umgestürzte Bäume und Bauzäune von den Straßen räumen mussten.

Bei den Gewittern in der Nacht sind einige spektakuläre Bilder entstanden, hier zu sehen sind Blitze am Himmel über Bubenreuth im Landkreis Erlangen-Höchstadt.
Bei den Gewittern in der Nacht sind einige spektakuläre Bilder entstanden, hier zu sehen sind Blitze am Himmel über Bubenreuth im Landkreis Erlangen-Höchstadt. © NEWS5 / Grundmann

Besonders betroffen waren Unterfranken und die Landkreise Bad Kissingen und Rhön-Grabfeld sowie der Bayerische Untermain, heißt es. Schwere Sturmböen und Hagel riefen die Einsatzkräfte rund 70 Mal auf den Plan, verletzt wurde nach aktuellem Stand aber glücklicherweise niemand.

DWD-Warnstufe 2: Strumböen in ganz Bayern

Update vom 14. März, 7.50 Uhr: Nach dem gestrigen Gewitter beruhigt sich das Wetter in Bayern nur kurz. Im Tagesverlauf zieht die nächste Störung von Westen her über den Freistaat, laut DWD herrscht Warnstufe 2.

Bereits zu Tagesbeginn kommt es in Südbayern lokal zu Starkregen mit bis zu 30 Liter pro Quadratmeter in wenigen Stunden. Ab dem Vormittag frischt der Wind dann in ganz Bayern auf, am Nachmittag kann es laut DWD zu Sturmböen mit bis zu 80 km/h, am höheren Alpenrand bis zu 100 km/h kommen. Der Wind schwächt wohl erst in der Nacht auf Mittwoch wieder ab.

In der zweiten Tageshälfte sinkt zudem die Schneefallgrenze auf etwa 800 Meter. Dort fallen bis Mittwoch in etwa ein bis drei Zentimeter Neuschnee, in den Alpen etwa fünf Zentimeter. In den Staulagen der Allgäuer Alpen können es sogar rund zehn Zentimeter Neuschnee sein. Damit steigt in der Nacht auch die Glatteisgefahr bis in tiefe Lagen.

Gewitter rollt über den Freistaat: Vereinzelt noch Sturmböen möglich

Update vom 13. März, 23 Uhr: Das Schlimmste scheint vorüber zu sein. Lediglich DWD-Warnungen der Stufen eins und zwei gelten noch im Freistaat. An den südlichen, westlichen und östlichen Grenzen Bayerns kann es weiterhin zu Sturmböen kommen, die Warnung gilt noch bis Dienstag, 21 Uhr.

Update vom 13. März, 20.45 Uhr: Das Unwetter zieht weiter – inzwischen ist der Nordwesten Bayerns, rund um Ansbach, nicht mehr von der zweithöchsten DWD-Warnstufe betroffen, hier gilt nun die Warnstufe 2. Die schwersten Gewitter, bei denen der Deutsche Wetterdienst noch die Warnstufe 3 ausruft, ziehen im Laufe des Abends in Richtung Osten weiter.

Aktuell halten sie auf Amberg und Bayreuth zu. Im weiteren Verlauf der Nacht wird das Unwetter dann in Richtung Tschechien weiterziehen. Ob sich an ihrer Statt dann aber neue, schwere Gewitter bilden, ist derzeit nicht absehbar. Denn auch über Baden-Württemberg gewittert es, möglich also, dass diese Unwetter sich ebenfalls gen Osten und nach Bayern bewegen. Die Nacht dürfte in den nördlichen Regionen des Freistaats ungemütlich bleiben.

Update vom 13. März, 20.15 Uhr: Warnstufe rot in Bayern: Der Deutsche Wetterdienst ruft derzeit die zweithöchste Unwetterwarnstufe für einige Regionen des Freistaats aus. Sie gilt für den Nordwesten des Bundeslandes, unter anderem im Großraum Nürnberg, dem Landkreis Neustadt an der Aisch und rund um Forchheim. Hier warnt der DWD vor „schwerem Gewitter mit heftigem Starkregen und Hagel“. Es ist die „amtliche Unwetterwarnung“ der Stufe 3.

Schwere Gewitter in Bayern: DWD erhöht Warnstufe

Im gesamten Rest von Bayern gilt derzeit mindestens die Warnstufe 1, gleichbedeutend mit der „amtlichen Warnung vor Windböen“. In den südlichsten und nördlichsten Regionen gilt zudem die Warnstufe 2, von „schweren Sturmböen“ in den höheren Lagen der Alpen und „schweren Gewitter“ an der nördlichen Grenze des Bundeslandes ist hier die Rede.

Update vom 13. März, 18.50 Uhr: Die ersten Unwetter erreichen Bayern. Kurz vor 19 Uhr befindet sich die Gewitterfront über der gesamten Nordhälfte des Freistaats. Fotos zeigen, wie das Gewitter samt Blitzen unter anderem über dem Landkreis Schweinfurt tobt.

Die für Montagabend angekündigte Gewitterfront rollt in diesen Stunden vor allem über den Norden Bayerns hinweg. Hier zu sehen ist der Landkreis Schweinfurt und die aktuelle Wetter-Warnkarte des Deutschen Wetterdienstes.
Die für Montagabend angekündigte Gewitterfront rollt in diesen Stunden vor allem über den Norden Bayerns hinweg. Hier zu sehen ist der Landkreis Schweinfurt. © NEWS5 / DESK / Screenshot Deutscher Wetterdienst / Merkur-Collage

Schwere Sturmböen, Starkregen und Hagel in Bayern: Gewitterfront wütet im Norden

Auf der Warnkarte des Deutschen Wetterdienstes ist zu sehen, dass ab Höhe Regensburg die Warnstufe 1, wegen starker Windböen gilt. Weiter im Norden gibt der DWD die Warnstufe 2 – „schwere Gewitter“ – heraus, neben Schweinfurt gilt diese unter anderem für die Landkreise Coburg, Bamberg, Bayreuth und Hof.

„Von Westen ziehen wiederholt Gewitter auf. Dabei gibt es schwere Sturmböen mit Geschwindigkeiten bis 90 km/h sowie Starkregen und kleinkörnigen Hagel“, heißt es beim DWD.

Wetter in Bayern: Erst warm – dann heftige Gewitter

Erstmeldung vom 12. März: München – Turbulenter Wochenstart im Freistaat: Im aktuellen Wetter-Video von wetternet auf YouTube bespricht Diplom-Meteorologe Dominik Jung das Wetter für die anstehende Woche. Demnach dominieren ab Montag, 13. März, zwei Gegensätze das Wetter in Bayern – zunächst wird es warm, dann „knallt es richtig“, so Jung.

Die Woche beginnt in Bayern mit angenehmen Frühlingstemperaturen. In ganz Bayern, so kündigt es die Wetterkarte im aktuellen wetternet-Video auf YouTube an, locken tagsüber zunächst warme 18 Grad an die frische Luft. Richtung Nachmittag gibt es dann laut Jung aber die „von Frankreich kommende Gewitterlinie“. Dann drohen „schwere Sturmböen zum Teil bis in tiefe Lagen“, hier und da bestehe sogar „eine erhöhte Tornado-Gefahr“.

Das Wetter in Bayern steht vor zwei extremen Gegensätzen: Zunächst steht der wärmste Tag des bisherigen Jahres bevor – dann wird es ungemütlich. Sogar von Tornado-Gefahr ist die Rede. (Symbolbild)
Das Wetter in Bayern steht vor zwei extremen Gegensätzen: Zunächst steht der wärmste Tag des bisherigen Jahres bevor – dann wird es ungemütlich. Sogar von Tornado-Gefahr ist die Rede. (Symbolbild) © ZUMA Wire / IMAGO / Screenshot wetternet / YouTube / Merkur-Collage

Neben Südwest-Deutschland ist vor allem der Nordwesten und der Norden Bayerns betroffen – die Regionen rund um Nürnberg, Aschaffenburg und Würzburg liegen laut der wetternet-Karte direkt in der Schneise der herannahenden Gewitterlinie. Bayern treffen die „heftigen Gewitter“ gegen Abend, ab ca. 20 Uhr rollt die Front über den Freistaat hinweg. Mindestens vom heftigen Regen ebenfalls betroffen ist auch die Landeshauptstadt München.

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Temperatursturz zur Wochenmitte: April-Wetter im März

Der Dienstag, 14. März, wird in Bayern laut wetternet-Prognose durchzogen sein von weiteren Regenschauern, die Temperaturen fallen auf etwa zehn bis elf Grad. Noch weiter runter geht es dann am Mittwoch, 15 März – im Süden von Bayern, auch rund um München, gibt es Schneeregen bei frostigen drei Grad. Im Norden von Bayern bleibt es bei rund fünf Grad immerhin weitgehend trocken. „Schon wieder April-Wetter mitten im März“, kommentiert Experte Jung.

Zum Ende der kommenden Woche hin wird es dann wieder etwas wärmer, am Donnerstag, 16. März, klettern die Temperaturen auf etwa sechs bis acht Grad, am Wochenende könnte es wieder zweistellig werden. (fhz)

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