Ein Fahrer stirbt

Unfallbilanz: Schnee hat Bayerns Straßen im Griff

+
Der Schnee hat am Dienstag in ganz Bayern zu vielen Unfällen geführt.

München - Der März-Schnee hat am Dienstag nicht nur allen Frühlingshungrigen die Laune verhagelt. Er hat auch zu vielen Unfällen geführt. Auf Bayerns Straßen krachte es unzählige Male.

Nur ein Blick in den Kalender verriet am Dienstag, dass wir bereits Ende März haben und Ostern vor der Tür steht. Der Blick aus dem Fenster offenbarte eine weißes Déjà-vu - und viele Polizisten in Bayern dürften sich ins schneebedingte Verkehrschaos der Wintertage zurückgeworfen gefühlt haben. Denn aufgrund der Straßenverhältnisse kam es quer durch den Freistaat zu zahlreichen Unfällen.

Ein Fahrer stirbt bei Bruckmühl

Trauriger Höhepunkt war ein Unfall in Bruckmühl im Landkreis Rosenheim, denn dort kam nach einer Kollision zweier Pkw für einen der beiden Fahrer jede Hilfe zu spät.

Kollision wegen Glätte: Bilder des tödlichen Unfalls

Dramatisch auch der Unfall, der in Fuchstal-Asch im Landkreis Weilheim-Schongau beim einem missglückten Überholmanöver passierte. Zwei junge Freuen prallten dabei gegen einen Baum, die Beifahrerin zog sich schwerste Verletzungen zu.

Zahlreiche Verletzte

Sieben Verletzte und rund 90.000 Euro Schaden lautet die Bilanz aus dem Landkreis Erding. Der schlimmste Winterunfall passierte dabei auf der Staatsstraße 2084 mit drei Fahrzeugen, wobei vier Insassen sicht teils schwer Verletzten. In Freilassing im Berchtesgadener Land verletzten sich zwei Menschen, einer leicht und einer Mittelschwer, nachdem ein 20-jähriger die Kontrolle über seine Wagen verloren und einen Frontalzusammenstoß verursacht hatte. Auch in Thonstetten in Landkreis Freising prallten zwei Pkw frontal ineinander, wobei sich eine Frau leicht verletzte.

Insgesamt fünf Schwerverletzte gab es auf den Straße in Niederbayern. Binnen weniger Stunden krachte es dort satte 76 Mal. Einen Serienunfall passierte auf der A 96 im Kohlbergtunnel bei Erkheim im Unterallgäu. Dessen Bilanz: Sechs leicht Verletzte, ein Schaden von mindestens 300.000 Euro und Stau aufgrund der Komplettsperrung.

Glück im Unglück

In die Kategorie "Glück im Unglück" fällt der Unfall einer schwangeren Frau und ihre beiden Kinder, die in Aying im Landkreis München mit ihrem Pkw in ein Haus prallten, sich dabei aber nur leicht verletzten.

Schwangere prallt in Haus - die Fotos

Einen über die Maßen kompeteten Schutzengel hatte auch ein Fahranfänger, der sich in Schönau am Königssee mit seinem Corsa mehrmals überschlug, 30 Meter in die Tiefe rutschte - und sich nur leicht verletzte. Bei Penzberg-Schonmühl im Landkreis Weilheim-Schongau schleuderte eine Frau in den Gegenverkehr. Auch hier hatten alle Beteiligten Dusel. Verletzt wurde niemand.

Ohne Verletzte, dafür aber mit einem mächtigen Sachschaden von über 600.000 Euro ging ein Unfall auf der A 92 im Landkreis Freising aus, wo ein mit nagelneuen Traktoren beladener Schwertransport im Straßengraben landete.

mcf