Pressekonferenz zum Nachlesen

Corona-Lockdown in Bayern: Söder macht Mega-Hotspots dicht - „Wir müssen handeln“

Die Corona-Lage in Bayern bleibt angespannt, Kliniken bereiten Triage vor. Ministerpräsident Söder schärft deutlich nach. Die Pressekonferenz im Live-Ticker.

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„Müssen was tun“: Söder verkündet Hotspot-Lockdown für ALLE und massive Einschränkungen für Ungeimpfte

Update vom 19. November, 14.00 Uhr: Die Staatsregierung um Ministerpräsident Markus Söder reagiert mit drastischen Schritten auf die Corona-Pandemie. Bars und Discos müssen schließen, Weihnachtsmärkte fallen aus, Kultur- und Sportevents gibt es nur in kleinerem Rahmen und in Hotspots wird es noch strenger, wie der Münchner Merkur bereits vorab erfuhr. „Wir müssen handeln, wir müssen was tun“, so Söder bei der Pressekonferenz am Freitag. Der Landtag soll am Dienstag über die neuen Maßnahmen abstimmen. Endgültig soll das neue Paket allerdings erst am Dienstag im Kabinett beschlossen und anschließend im Landtag beraten werden - dies sei bei derartigen Einschnitten nötig, sagte Söder. Eine Mehrheit durch CSU und Freie Wähler gilt dort als sicher. Alle Maßnahmen sollen dann in der Nacht auf Mittwoch in Kraft treten.

Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) am Rednerpult.

Söder verkündet Corona-Regeln für Bayern: Clubs und Bars müssen schließen - keine Weihnachtsmärkte

Alle Clubs, Diskotheken und Bars sollen für die nächsten drei Wochen schließen und auch Weihnachtsmärkte soll es in diesem Jahr nicht geben. Das sagte der CSU-Chef am Freitag nach Beratungen seiner Koalition in München. Schulen und Kitas sollen geöffnet bleiben.

Kultur- und Sportveranstaltungen dürfen nur noch in deutlich kleinerem Rahmen stattfinden: mit einer Auslastung von maximal 25 Prozent an Zuschauern. Zudem gilt dort die 2G-plus-Regel - Zugang also auch für Geimpfte und Genesene nur noch mit Test.

Söder verkündet strenge Corona-Regeln für Hotspots

In Corona-Hotspots mit einer Sieben-Tage-Inzidenz von mehr als 1000 (aktuell sind das acht Landkreise) werden die Maßnahmen noch strenger ausfallen: Das öffentliche Leben soll dort in weiten Bereichen heruntergefahren werden. Gastronomie, Sport- und Kulturstätten müssen schließen, Veranstaltungen werden untersagt, wie Söder ankündigte. Schulen und Kitas sollen aber auch dort weiter offen bleiben.

„De-facto-Lockdown“ für Ungeimpfte - Söder verkündet Kontaktbeschränkungen

Bayern führt außerdem Kontaktbeschränkungen für Ungeimpfte ein. Es dürfen sich nur noch maximal fünf Personen aus zwei Haushalten treffen. Kinder unter 12 werden dabei ebenso wie Geimpfte nicht mit eingerechnet. Söder deutete zugleich an, er rechne mittelfristig mit einer Impfpflicht.

Gesundheitsminister Klaus Holetschek (CSU) appellierte einmal mehr an die Menschen im Freistaat, sich impfen zu lassen und freiwillig ihre Kontakte zu reduzieren. Dem Gesundheitssystem drohe der Kollaps.

Die Söder-Pressekonferenz zum Nachschauen:

Söders Corona-Pressekonferenz zum Nachlesen

13.38 Uhr: Klaus Holetschek spricht. Der Gesundheitsminister ist froh über die neuen Beschlüsse. Er habe viel mit Pflegekräften und Ärzten gesprochen, die Lage sei dramatisch. Die Neuinfektionen, die man jetzt jeden Tage habe, kommen in zwei Wochen in die Krankenhäuser. Man müsse die Welle mit aller Kraft brechen. „Ich hoffe, dass die Maßnahmen reichen, die wir heute getroffen haben“, so Holetschek. Wenn das so weiterlaufe, „ist unser Gesundheitssystem vor dem Kollaps“, wird er deutlich. Jeder könne freiwillig dazu beitragen, indem er Kontakt vermeide und Rücksicht nehme.

Wenn man die Schilderungen höre, dass jemand gerade eine Transplantation nicht bekommen könne, weil das Bett gebraucht werde, ist das „ein Zustand, der unglaublich ist“, wird Bayerns Gesundheitsminister deutlich. Dass es dann parallel Berichte gibt über Partys mit 1000 Leuten, sei für Holetschek nicht nachvollziehbar. Das sei Körperverletzung. Der Minister wird bei den Schilderungen sichtlich emotional.

Söder-Minister wird deutlich: „Es herrscht Katastrophenfall, es herrscht eine epidemische Lage“

13.26 Uhr: Kultusminister Michael Piazolo spricht nach Söder. Man müsse schnell reagieren, deshalb habe man sich nach dem Corona-Gipfel gestern sofort am heutigen Freitag zusammengesetzt. „Es herrscht Katastrophenfall, es herrscht eine epidemische Lage“, so Piazolo.

Tests werden verstärkt, so Piazolo. Am Montag soll es die Möglichkeit für Selbsttests geben, da der Pooltest erst am Abend beziehungsweise am Dienstag Ergebnisse bringt. Den Sport innen werde man mit Maske durchführen, außen ohne.

Man werde niemanden hängen lassen, versichert Piazolo. Dafür seien die Hilfsprogramme und Überbrückungshilfen wichtig. Mit den Schaustellern und Gastwirten werde gesprochen. Er appelliert an alle Bürger, die Regeln einzuhalten. Es sei wichtig, Kontakte zu reduzieren.

Söder-Appell an die Bayern: Impfen „so viel wie es geht“

13.25 Uhr: „Wir bitten alle mitzumachen“, so Söder. Man habe auch eine klare Priorität für Kinder gesetzt. Man bitte aber auch alle Eltern, ihre Kinder impfen zu lassen, wenn die Empfehlung da sei. Dann müsse „geimpft werden, so viel wie es geht.“

Söder hofft auf Impfpflicht und warnt: „Es ist ein lebensgefährliches Unterfangen sich nicht zu impfen“

13.20 Uhr: Niemand soll beim Impfen abgewiesen werden. Alle Ärzte sollen eingebunden werden. Die Betriebsärzte sollen wieder stärker eingebunden werden. Man hoffe, dass „der Bund eine Impfpflicht einführt“, besonders für bestimmte Berufe. Dieser Debatte müsse man sich stellen. „Es ist ein lebensgefährliches Unterfangen sich nicht zu impfen“, warnt Söder. Sorge vor Booster-Impfungen müsse auch niemand haben. Auch bei anderen Impfungen sind Booster-Impfungen ganz normal.

13.15 Uhr: Bei Hotspots mit der Inzidenz über 1000 muss „alles geschlossen werden“, Gastro, Hotel, Sport, Kultur, Friseur. Aktuell seien davon acht Landkreise in Bayern betroffen. Ausnahmen: Schulen und Kitas (mit Maske), Handel (Quadratmeterzahl wird auf 20qm pro Kunde erhöht) und Alten- und Pflegeheime. Ein absolutes Betretungsverbot sei dort nicht gerechtfertigt.

Söder verkündet Kontaktbeschränkungen für Ungeimpfte

13.10 Uhr: Die epidemische Lage werde man feststellen. Zweitens: Es gibt Kontaktbeschränkungen für Ungeimpfte. „Ein De-facto-Lockdown für Ungeimpfte“, so Söder: Maximal fünf Personen aus zwei Haushalten dürfen sich treffen, Kinder unter 12 nicht eingerechnet. 2G und 2Gplus wird verschärft. 2G gilt weiter, wo es bislang galt. Hinzu kommen körpernahe Dienstleistungen wie Friseure. Der Handel bleibt von 2G ausgenommen. Um 22 Uhr gibt es in der Gastronomie eine Sperrstunde. Einen Überblick über die Maßnahmen finden Sie hier.

2G plus bedeutet: Genesen oder Geimpft mit Maske + Schnelltest. Obergrenze von 25 Prozent bei der Auslastung von Veranstaltungen (Kultur, Theater, Sportveranstaltungen, Bundesliga, Messen). Für 2G und 2G plus werde es massive Kontrollen geben. Discos, Clubs, Nachtgastronomie und Schankwirtschaften (Bars) werden geschlossen. Hinzu kommt: Alle Jahresmärkte und Weihnachtsmärkte werden abgesagt. Man hatte gehofft, dass die Veranstalter selbst die Einsicht haben, so Söder. Es tue einem auch für die Schausteller leid, es soll Überbrückungshilfen geben.

Söders Corona-Pressekonferenz: „Wir müssen handeln, wir müssen was tun“

13.05 Uhr: „Wir müssen handeln, wir müssen was tun“, so Söder. Alle müssten einen Beitrag leisten für die, die sich nicht solidarisch zeigen. Das führe auch zu Spaltungen. „Seit gestern ist die Gesetzeslage klar“, man habe auch als Freistaat Bayern zugestimmt, weil es massive Verbesserungen gegeben habe - auch wenn man nicht mit allem eiverstanden sei, beispielsweise mit dem Ende er epidemischen Lage. „Alles was wir jetzt vorstellen geht bis zum 15. Dezember“, so Söder.

Das „Bayern-Corona-Paket“, das man heute vorstelle, bereite keine Freude. Man habe ein Stufenkonzept entwickelt. Man mache nicht alles zu, lasse aber auch nicht alles auf.

Söder: „Das Corona-Drama geht weiter in die nächste Runde“

13 Uhr: Die Pressekonferenz beginnt. Ministerpräsident Markus Söder hat das Wort. „Das Corona-Drama geht weiter in die nächste Runde.“ Die Lage sei leider erdrückend und spitze sich immer weiter zu. Besonders Ungeimpfte seien betroffen, ungeimpft zu sein, sei ein Risiko, so Söder.

Historisch sei es so, dass die Impfquote im Süden niedriger sei, das sei nicht nur bei Corona der Fall. Dort wo die Corona-Impquote niedrig sei, sei die Inzidenz hoch - Beispiel Rottal-Inn, dort liege die Impfquote bei 54 Prozent, so Söder. Neben den niedrigen Impfquoten sei auch mangelnde Solidarität ein Grund für die hohen Zahlen.

Update vom 19. November, 12.30 Uhr: Die Inzidenz in Bayern liegt am heutigen Freitag bei 625,3 (Vortag: 609,5). Der niederbayerische Kreis Rottal-Inn liegt mit 1436,6 bundesweit an der Spitze. Auch in München steigt der Wert deutlich. Am Freitag meldete das RKI für die Landeshauptstadt eine Inzidenz von 754,0. Tags zuvor hatte sie noch bei 694,8 gelegen. In der München Klinik bereitet man sich einem Bericht der Süddeutschen zufolge auf die Triage vor. Das sagte Geschäftsführer Axel Fischer. Damit man „rechtlich und ethisch richtig handeln könne“, wenn es sein müsse. Doch im Moment „wenden wir die Triage noch nicht an“, so Fischer weiter.

Söder-Pressekonferenz am Freitag - Live-Stream und -Ticker

Update vom 19. November, 12 Uhr: In einer Stunde beginnt die Pressekonferenz mit Markus Söder. Mit dabei sind auch Gesundheitsminister Klaus Holetschek und Kultusminister Michael Piazolo. Die Pressekonferenz können Sie um 13 Uhr hier im Live-Stream (oben im Video) und -ticker verfolgen.

Derweil fordert die Ärztevereinigung Marburger Bund in Bayern eine Impfpflicht - mindestens für Ärzte, Pflegekräfte, Lehrer und Erzieher. Primär müsse eine solche Pflicht für medizinisches Personal gelten - „und am Ende - wenn Sie mich fragen - für die gesamte Bevölkerung“, sagte der Landesvorsitzende Andreas Botzlar am Freitag in München. „Wer bis jetzt noch nicht verstanden hat, wird durch Appelle und Erklärungen nicht erreicht werden können“, sagte er. Wir seien nun in einer Zeit angekommen, „wo wir um die Impfpflicht nicht herumkommen“.

Die Lage sei ernst - „ernster als sie vor einem Jahr war“, betonte er. Ärzte und Pfleger in den Krankenhäusern kämen zunehmend an ihre Grenzen. „Die Moral in der Truppe sinkt.“ Der wichtigste Grund dafür sei fehlendes Personal: „Betten, die wir haben, sind nicht betreibbar aufgrund von Personalmangel.“ Botzlar schlug darum vor, Kräfte der Bundeswehr zu mobilisieren.

Botzlar kritisierte zu langsame Reaktionen der Politik. Bei Drittimpfungen, dem sogenannten Boostern, hätte Deutschland viel schneller sein können und müssen.

Update vom 19. November, 10.42 Uhr: Die Lage in bayerischen Krankenhäusern ist nach Einschätzung der Krankenhausgesellschaft in der vierten Corona-Welle so kritisch wie noch nie in der Pandemie. Bislang könnten Intensivpatienten zwar noch innerhalb Bayerns verlegt werden, wenn vor Ort keine Betten frei seien - das werde aber nur noch „ein paar Tage“ möglich sein, warnte Roland Engehausen, Geschäftsführer der Bayerischen Krankenhausgesellschaft in der Augsburger Allgemeinen.

„Wir haben bislang versucht, innerhalb Bayerns zu verlegen, beispielsweise aus Schwaben über hundert Kilometer nach Unterfranken. Aber das geht vielleicht noch wenige Tage gut“, so Engehausen. Ohne harte Gegenmaßnahmen steige die Zahl der Corona-Intensivpatienten in Bayern pro Woche um rund 30 Prozent - „sodass wir bald keine Chance mehr für Verlegungen innerhalb des Freistaats haben“.

Corona-Lage „so dramatisch, wie sie noch nie in der gesamten Pandemie-Zeit in Bayern war“

Auch das Verlegen von Patienten in Kliniken außerhalb Bayerns sei schwierig: „Der Weg nach Baden-Württemberg ist eigentlich bereits geschlossen, weil sich die Kliniken dort der bayerischen Situation annähern“, sagte Engehausen. „Ob wir in ein paar Wochen noch jemanden nach Hessen bringen können, wissen wir nicht. Nach Thüringen und Sachsen braucht man nicht zu fahren, und im Süden in Österreich ist die Lage nicht besser als bei uns.“

Die aktuelle Lage sei „so dramatisch, wie sie noch nie in der gesamten Pandemie-Zeit in Bayern war“, sagte Engehausen der Zeitung. „Sie übertrifft die bisher schlimmste Phase zwischen Weihnachten und Neujahr letzten Jahres.“

Söder hat für Bayern „Wellenbrecher“-Pläne - sein Minister „will im Moment überhaupt nichts ausschließen“

Update vom 19. November, 9.37 Uhr: Welche Corona-Regeln kommen in Bayern? Um 13 Uhr tritt Markus Söder gemeinsam mit Kultusminister Michael Piazolo und Gesundheitsminister Klaus Holetschek vor die Presse (siehe Erstmeldung). Letzterer schließt bereits vorab umfassende Lockdown-Maßnahmen in Bayern nicht aus. „Ich will im Moment überhaupt nichts ausschließen in der Frage, wie wir jetzt Maßnahmen diskutieren. Wir haben einen Handlungsbedarf“, sagte Holetschek dem Bayerischen Rundfunk am Freitag. „Ich glaube, dass ein Lockdown auch für Geimpfte rechtlich von der Durchsetzbarkeit nicht möglich ist“, sagte er zwar. Es müssten jetzt entschlossen und geschlossen die Neuinfektionen gebrochen werden, damit die Krankenhäuser in zwei Wochen nicht noch mehr zu leisten hätten als jetzt schon.

Bayern habe die Impfzentren nie geschlossen, betonte der CSU-Politiker. Daher könnten auch jetzt viele Menschen im Freistaat gleichzeitig geimpft werden. „Die Kapazitäten sind hochgefahren. Ich gehe davon aus, dass wir jeden Tag mehr Impfkapazität anbieten und noch schneller werden.“

Nach Corona-Gipfel: Söder hat für Bayern „Wellenbrecher“-Pläne - „Grundlegende“ Anpassungen bahnen sich an

Erstmeldung vom 19. November, 6.42 Uhr: München - Angesichts der explodierenden Neuinfektionszahlen in Bayern will die schwarz-orange Koalition am Freitag (19. November) eine spürbare Verschärfung der Corona-Regeln beschließen. Markus Söder (CSU) hatte bereits am Donnerstagabend im Anschluss an die Ministerpräsidentenkonferenz drastische Einschnitte insbesondere für Ungeimpfte im Freistaat angekündigt - nicht weniger als einen „De-facto-Lockdown für Ungeimpfte“ solle es geben. Es brauche daher eine „Wellenbrecher“, erklärte Söder. Das Tempo der Ausbreitung müsse verlangsamt werden.

Corona: Söder will Regel-Verschärfungen für Bayern

Dabei strich er ganz explizit das Instrument von Kontaktbeschränkungen heraus. Zudem gehe es um personelle Obergrenzen in bestimmten Bereichen „und auch Absagen“ von Events. Konkreter wollte er vor Beratungen mit dem Koalitionspartner nicht werden. Söder hatte in einem ARD-Talk allerdings bereits empfohlen, alle Weihnachtsmärkte im Freistaat zu canceln.

Der Freistaat werde alle rechtlichen Möglichkeiten ausschöpfen - sowohl nach der bisherigen als auch nach der neuen Rechtslage, also auf Basis des alten und des neu gefassten Infektionsschutzgesetzes, sagte Söder. „Der Grundsatz ist klar: Verschärfen, und zwar grundlegend. Kontakte reduzieren, sowohl bei Veranstaltungen als auch in anderen Bereichen“, erklärte er. „Wir tun das, was wir tun müssen.“

Corona-Sonderweg in Bayern: Söder will „prüfen, was möglich ist“

Nach der Neufassung des Bundesinfektionsschutzgesetzes sollen die Landesparlamente über Beschränkungen im Freizeit-, Kultur- oder Sportbereich entscheiden können. Ausgangsbeschränkungen, pauschale Geschäfts- oder Schulschließungen sowie Reiseverbote sollen dann allerdings ausgenommen sein. Falls Länder jetzt noch solche Maßnahmen anordnen, könnten diese jedoch noch bis 15. Dezember in Kraft bleiben.

„Wir werden prüfen, was nach dem neuen Recht alles möglich ist. Wir werden überlegen, was nach dem alten Recht insbesondere bis zum 15.12. möglich ist“, gab Bayerns Ministerpräsident zu Protokoll. Alles, was man am Freitag beschließe, müsse ganz bewusst den nächsten drei Wochen dienen, um die Zahlen zu senken und das Gesundheitssystem zu entlasten.

Söder-Statement live: So werden die Corona-Anpassungen in Bayern

Lockdown-Maßnahmen auch für Geimpfte - die also nach der alten Rechtslage noch für eine gewisse Übergangszeit möglich wären - hält Söder nach eigenen Worten allerdings für rechtlich kompliziert. „Eine komplette Einschränkung beispielsweise für Geimpfte wäre unter den gegenwärtigen Umständen kaum vorstellbar und verfassungsgemäß.“

Alle Ergebnisse der Beratungen will Söder bei einer Pressekonferenz in München präsentieren. Wir berichten ab 13 Uhr im Live-Ticker. (lks/dpa)

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