Zwischen Kreuz Neufahrn und Allershausen

Lkw-Fahrer nach Unfall befreit: Kilometerlanger Stau auf der A9

Ein Verkehrsunfall zwischen dem Kreuz Neufahrn und der Anschlussstelle Allershausen sorgte am Mittwoch für Stillstand auf der A 9. Ein Lkw krachte ins Heck eines anderen Lastwagen. Der Fahrer wurde verletzt eingeklemmt.

Neufahrn/Allershausen – Mehrere Stunden lang ging am Mittwoch auf der A 9 zwischen Neufahrn und Allershausen gar nichts. Ein Verkehrsunfall zweier Lkw sorgte für kilometerlangen Stau. Der vordere Lastwagen musste auf der rechten Fahrspur um kurz vor 12 Uhr verkehrsbedingt abbremsen – und der Fahrer hinter ihm hat das zu spät erkannt. Er krachte mit seinem Lastwagen mit großer Wucht auf das Heck seines Vordermanns, die Fahrerkabine wurde aufgrund des Aufpralls stark deformiert.

Die Feuerwehren aus der Umgebung machten sich sofort auf den Weg, um den verletzten Mann aus seiner misslichen Lage zu befreien: Er war eingeklemmt und konnte das Führerhaus nicht aus eigener Kraft verlassen. Die Floriansjünger mussten mit Rettungsspreizern anrücken. Nach Angaben der Polizei war der Mann währenddessen ansprechbar, auch ein Rettungshelikopter war im Einsatz und landete am Unfallort.

Eine Stunde später, gegen 13 Uhr, konnte zumindest der linke Fahrstreifen wieder freigegeben werden und der Verkehr langsam vorbeirollen. Auch die mittlere Spur konnte noch am Nachmittag wieder benutzt werden. Aber: Der Stau hielt noch bis in die frühen Abendstunden an und wird den Berufspendlern noch einige Nerven gekostet haben. Die rechte Spur konnte erst am Abend freigegeben werden, weil die Aufräumarbeiten nach dem Zusammenstoß der beiden Lkw umfangreich waren.

Die Schwere der Verletzungen und die genaue Schadenshöhe waren am Mittwoch noch nicht bekannt.

Quelle: tz