Gewitter-Potenzial sehr hoch

Wetter in Bayern: Turbulente Witterung bleibt wohl erhalten - DWD gibt Update

Der Deutsche Wetterdienst gibt aktuell mehrere Unwetterwarnungen für Bayern heraus. Schwere Gewitter werden jetzt für den Südosten vorhergesagt.

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Wetter in Bayern: DWD gibt Entwarnung - doch nächste Front steht schon bereit

Update, 21.50 Uhr: Die Unwetter-Front über Bayern scheint abgezogen. Der Deutsche Wetterdienst hat sämtliche Warnungen zurückgenommen. Doch es bleibt Vorsicht geboten: Bis in die Morgenstunden kann es örtlich zu teils starken Regenfällen kommen. Die Warnung bezieht sich auf den ganzen Freistaat. Auch am morgigen Freitag, 11. Juni, kann es stellenweise wiederholt zu Gewittern kommen.

Update, 20.05 Uhr: Das Wetter in München beruhigt sich. Zwar ziehen weiter dunkle Wolken über der Stadt, das ganz große Ungewitter scheint jedoch nicht mehr bevorzustehen. Der Deutsche Wetterdienst hält dennoch an seiner Warnung vor Gewittern fest, die bis 22 Uhr gilt. Schwere Unwetter sind in Bayern dennoch möglich, aktuell ist besonders der Südosten betroffen. Die Lage kann sich, so der DWD, minütlich ändern.

Wetter in Bayern: Unwetter ziehen nach München - Warnung für das gesamte Stadtgebiet

Update, 18.47 Uhr: Immer mehr dunkle Wolken ziehen über München. Auch erste Donner machen sich bereits über dem Stadtgebiet breit. Der Deutsche Wetterdienst hat seine Unwetter-Warnung jetzt auch für die Isar-Metropole herausgegeben. Von Norden ziehen Gewitter auf. Dabei gibt es Starkregen mit Niederschlagsmengen bis 25 l/m² pro Stunde sowie Windböen mit Geschwindigkeiten bis 60 km/h (17m/s, 33kn, Bft 7) und kleinkörnigen Hagel. Die Warnung gilt vorerst bis 20 Uhr.

Update, 16.33 Uhr: Die unten genannten Unwetter-Warnungen wurden aufgehoben. Nun besteht noch eine amtliche Warnung vor schweren Gewittern in fast allen Regionen Bayerns.

Update, 14.44 Uhr: Die Befürchtungen des DWD für Donnerstag bestätigen sich. Der Deutsche Wetterdienst hat diverse Unwetterwarnungen der Stufe drei (von vier möglichen Stufen) herausgegeben. Aktuell besteht eine Unwetter-Warnung der roten Warnstufe für Ostbayern, genauer für Stadt und Landkreis Hof sowie die Landkreise Wunsiedel, Tirschenreuth, Schwandorf uznd Cham. In vielen weiteren Regionen in Bayern besteht eine Wetter-Warnung vor schwerem Gewitter.

Die amtliche Warnung im Wortlaut: „Es treten Gewitter auf. Dabei gibt es heftigen Starkregen mit Niederschlagsmengen zwischen 25 l/m² und 35 l/m² pro Stunde sowie Windböen mit Geschwindigkeiten bis 60 km/h (17m/s, 33kn, Bft 7) und Hagel mit Korngrößen um 2 cm.“

Blinkt in allen Farben: die aktuelle DWD-Warnkarte für Bayern.

München, 10. Juni, 11.11 Uhr: „Und täglich grüßt das Murmeltier“, sagt Diplom-Meteorologe Simon Trippler im jüngsten Wetter-Warn-Video des Deutschen Wetterdienstes. Und so ist es. Seit mehreren Tagen werden einzelne Regionen in Bayern immer wieder von heftigen Unwetter-Ereignissen heimgesucht. Vor allem lokale Überschwemmungen durch extremen Starkregen waren die Folge. Besonders schwer wurde Nürnberg am Dienstagabend getroffen.

Unwetter in Bayern: Schwere Schäden an Dienstag und Mittoch

Auch am Mittwoch war die Feuerwehr in ganz Bayern nach lokalen Unwetter-Ereignissen im Einsatz. Im Tölzer Land rund um Benediktbeuern wurden Straßen überflutet. Im niederbayerischen Landshut spülten die Fluten mehrere Autos einen ganzen Straßenzug hinunter.

Unwetter in Bayern: Neue Befürchtungen am Donnerstag

Und die Unwetter-Gefahr dauert an. Schuld ist eine sehr feuchte und warme Luftmasse über Bayern, die da träge vor sich hin wabert - ohne weiterziehen zu wollen. „Gradientschwache Lage“ nennt das DWD-Meteorologin Magdalena Bertelmann, „kein richtiges Hoch, kein richtiges Tief“ sei in Sicht. Und so lange sich da nichts tut, grüßt eben täglich das Gewitter-Murmeltier mit teils flutartigem Starkregen.

Schwere Gewitter drohen Bayern auch am Donnerstag - Starkregen-Gefahr

Der DWD warnt am Donnerstag vor teils schweren Gewittern, wobei vor allem der Starkregen wieder das Problem sein wird. Mit rund 30 Litern pro Quadratmeter und Stunde ist zu rechnen. Teils lassen sich laut DWD auch 40 Liter pro Stunde nicht ausschließen. Örtlich kann der Starkregen länger anhalten und bis zu 50 Liter in wenigen Stunden auf jeden einzelnen Quadratmeter spülen. Dazu kommen die für Gewitter typischen Begleiterscheinungen: Sturmböen und Hagel.

Wen es heute trifft, auch das ist so ein Problem beim Phänomen Gewitter, ist nicht vorherzusehen. Ein Unwetter kann überall zuschlagen. Das Ereignis ist dann sehr lokal, aber dort eben auch extrem heftig, wie die Schäden der vergangenen Tage zeigen. Wir halten Sie auf dem Laufenden, sobald in einer Region ein Wetterereignis absehbar ist.

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Rubriklistenbild: © Kukuljan/DWD Screenshot