„Mehrstündiger Starkregen“

Unwetter in Bayern: Schwere Gewitter ziehen über Freistaat

Gewitter in Bayern
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In Bayern kracht es auch am Sonntag wieder ordentlich. Der DWD want vor schweren Gewitter.

Schlimme Gewitter zogen am Abend über Bayern. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) warnte mit Unwetterwarnungen in mehreren Regionen. Ein Überblick im Ticker.

Update vom 25. Juli, 22.55 Uhr: Die Wetterlage in ganz Bayern hat sich beruhigt. Momentan gibt es nur noch eine Warnung des DWD. Im Landkreis Cham kann es örtlich noch zu „starkem Regen“ kommen. Die amtliche Warnung gilt noch bis 23.30 Uhr.

Nach Gewittern über Bayern: Feuerwehr in mehreren Landkreisen im Dauereinsatz

Update vom 25. Juli, 19.55 Uhr: Nach den schweren Gewittern, die im Verlauf des frühen Abends über die südlichsten Landkreise Bayerns zogen, haben die Feuerwehren vor Ort alle Hände voll zu tun. Im Landkreis Weilheim-Schongau hat eine Gewitterzelle ihre Spuren hinterlassen. Dort wurden zahlreiche große Bäume an der Bundesstraße 2 entwurzelt. Einsatzkräfte und freiwillige Helfer versuchen mit schwerem Gerät die Fahrbahn wieder freizubekommen.

Update vom 25. Juli, 18.40 Uhr: Der Fokus der Gewitter hat sich im Osten Bayerns auf die Landkreise Freyung-Grafenau und Regen gelegt. Dort herrscht noch bis 19 Uhr eine amtliche Unwetterwarnung der Stufe drei. Im Landkreis Rottal-Inn und Passau hat sich die Wetterlage so weit wieder beruhigt.

Am Alpenrand sind mittlerweile auch die Landkreise Miesbach und Rosenheim von den schlimmen Gewittern betroffen. Im Landkreis und der Stadt Rosenheim gilt die Warnung vor Orkanböen und heftigem Starkregen noch bis 20 Uhr.

Wetter in Bayern: Gewitter ziehen weiter in Richtung Osten

Update vom 25. Juli, 17.46 Uhr: Die Gewitter ziehen im Süden Bayerns von der Westseite Richtung Passau im Osten. Mittlerweile gilt eine akute Unwetterwarnung des DWD am Alpenrand in den Landkreisen Garmisch-Partenkirchen, Wolfratshausen und Weilheim-Schongau. Niederschlagsmengen bis 40 Liter pro Quadratmeter innerhalb einer Stunde seien hier möglich. Auch vor Orkanböen und „Hagel mit Korngröße von drei Zentimetern“ wird in diesen Regionen gewarnt.

Auch im Osten Bayerns wüten mittlerweile heftige Gewitter. Hier sind die Landkreise Passau, Rottal-Inn und Freyung-Grafenau betroffen. „ACHTUNG! Hinweis auf mögliche Gefahren: Bei Blitzschlag besteht Lebensgefahr!“, heißt es auf der Seite des DWD bezüglich der Gefahren in der Region.

Update vom 25. Juli, 16.37 Uhr: Erneut wüten Gewitter über Bayern. Nachdem in Teilen Oberbayerns und Schwaben bereits die Warnstufe drei des DWD gilt, haben sich nun auch Regionen in Mittel- und Oberfranken auf der Wetterkarte rot gefärbt. In den Landkreisen Neustadt an der Aisch/Bad Windsheim, Erlangen-Höchstadt und Bamberg drohen nun ebenfalls schwere Gewitter mit heftigem Starkregen und Hagel. Die amtliche Unwetterwarnung des DWD gilt bis 17.30 Uhr.

Erstmeldung vom 25. Juli, 15.52 Uhr: München - Das Wetter im Freistaat bleibt weiterhin wechselhaft. Am Samstag (24. Juli) zogen schwere Gewitter vor allem im Süden durch die Regionen Bayerns. Aber auch Unterfranken und Mittelfranken wurden am späten Abend von den Unwettern getroffen. Heute Vormittag hatte sich die Wetterlage beruhigt und vielerorts zeigte sich sogar die Sonne. Nun gibt der DWD erneut Unwetterwarnungen für zahlreiche Landkreise heraus. Einige Regionen sind auf der Wetterkarte schon rot eingefärbt, was die Warnstufe drei bedeutet.

Gewitter in Bayern: Für einige Regionen gilt bereits Warnstufe 3 - DWD mit amtlicher Warnung

Der DWD gibt eine amtliche Unwetterwarnung vor „schweren Gewittern mit heftigem Starkregen und Hagel“ für mehrere Landkreise heraus. Betroffen von der Warnstufe drei ist im südöstlichen Teil Bayerns der Landkreis Traunstein und das Berchtesgadener Land. Im südwestlichen Teil Bayerns trifft es die Landkreise Lindau, Oberallgäu mit Kempten sowie Teile von Ostallgäu und Unterallgäu. Die aktuelle Warnung gilt momentan noch bis 17 Uhr.

Für einige Regionen Bayerns gibt der DWD eine amtliche Unwetterwarnung der Stufe 3 heraus.

Der DWD weist in diesen Regionen auf mögliche Gefahren hin: „Bei Blitzschlag besteht Lebensgefahr! Vereinzelt können zum Beispiel Bäume entwurzelt und Dächer beschädigt werden.“ Außerdem könne es Überschwemmungen und sogar Erdrutsche geben. Der DWD hat daher einen wichtigen Appell: „Schließen Sie alle Fenster und Türen! Sichern Sie Gegenstände im Freien! Halten Sie insbesondere Abstand von Gebäuden, Bäumen, Gerüsten und Hochspannungsleitungen! Vermeiden Sie möglichst den Aufenthalt im Freien!“

Am südlichen Alpenrand gilt ebenfalls eine Warnung vor schweren Gewittern, allerdings bisher nur mit der Stufe zwei. Vom Norden her ziehen Gewitterzellen auch nach Oberfranken und weiter in Richtung Mittelfranken. Dort gilt eine amtliche Warnung vor „starkem Regen“. (tkip)

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