Zum Start ins Wochenende

DWD warnt für weite Teile Bayerns - Experte äußert „Gruselprognose“

Der Start ins Wochenende wird ungemütlich. Der Deutsche Wetterdienst hat für weite Teile Bayerns Warnungen herausgegeben. Alle News im Ticker.

  • Das Wetter in Bayern bleibt wenig sommerlich. Der DWD warnt vor ergiebigem Dauerregen (siehe Erstmeldung).
  • Ein Meteorologe äußert eine „Gruselprognose“ (siehe Update vom 9. Juli, 12.23 Uhr).
  • Dieser News-Ticker wird regelmäßig aktualisiert.

Update vom 9. Juli, 16.19 Uhr: Nach wie vor gilt in Teilen Bayerns „Alarmstufe Orange“ - der DWD warnt vor Dauerregen. Betroffen sind die Kreise Ansbach, Roth, Neustadt an der Aisch - Bad Windsheim, Erlangen-Höchstadt, Bamberg, Kitzingen, Würzburg, Main-Spessart, Aschaffenburg, Miltenberg, Bad Kissingen, Rhön-Grabfeld und Haßberge. An der Grenze zu Sachsen herrscht nach wie vor „Alarmstufe Rot.“

In Teilen Bayerns gilt eine amtliche Warnung vor Dauerregen.

Update vom 9. Juli, 14.05 Uhr: Alarmstufe rot ist in Bayern (vorerst) beendet. Trotzdem gelten nach wie vor Warnungen des Deutschen Wetterdienstes (DWD) - in Teilen des Freistaats droht Dauerregen. Betroffen sind unter anderem die Kreise Ansbach, Roth, Würzburg, Aschaffenburg und Tirschenreuth. Der DWD hat außerdem eine „Vorabinformation Unwetter vor heftigem / ergiebigem Regen“ herausgegeben. Dazu heißt es: „Von Süden zieht ein Starkregengebiet auf, in das einzelne Gewitter eingelagert sind. Dabei kann es lokal zu heftigem Starkregen mit Mengen um 30 l/qm in einer Stunde kommen. Über einen Zeitraum von mehreren Stunden muss mit Mengen von 30 bis 60 l/qm gerechnet werden. Lokal eng begrenzt können über 70 l/qm fallen. Die genaue Lage des Regengebietes ist noch unsicher.“

Im gestrichelten Bereich gilt eine Vorabinformation Unwetter vor heftigem/ergiebigem Dauerregen.

Alarmstufe rot! DWD warnt für weite Teile Bayerns - Experte äußert „Gruselprognose“

Update vom 9. Juli, 12.23 Uhr: In Teilen Bayerns scheint sich die Lage zu beruhigen. Die Landeshauptstadt München sowie die umliegenden Kreise sind aktuell nicht - wie noch am Vormittag - von einer Warnung des Deutschen Wetterdienstes (DWD) betroffen. Ungemütlich bleibt es aber nach wie vor im Norden des Freistaats. Dort gilt weiter eine Unwetterwarnung vor ergiebigem Dauerregen. Betroffen sind beispielsweise die Kreise Bad Kissingen, Bamberg, Bayreuth, Ansbach und Fürth.

Ein Meteorologe macht auch wenig Hoffnung, dass sich daran bald was ändert. „Gruselprognose für den weiteren Sommerverlauf“, betitelt Dominik Jung seinen aktuellen Newsletter. Der Wetter-Experte von wetter.net erklärt. „Es bleibt dabei: Deutschland sitzt zwischen den Stühlen! Im Osten Europas große Hitze, die sogar den Polarkreis erfasst hat.“ Dazu gesellt sich nun auch eine Hitzewelle im Südwesten Europas.

An der allgemeinen Wetterlage sollte sich laut Prognose des Experten zunächst nicht allzu viel ändern: „Deutschland sitzt in einer Art Kälteloch (...) Da werden selbst nördlich vom Polarkreis mit über 34 Grad höhere Werte als bei uns im Land gemessen. Dafür bekommen wir dann immer die ganzen Unwetter ab.“ Nächste Woche darf sich vor allem der Süden Deutschlands auf reichlich Regen einstellen.

Zum Start ins Wochenende: Alarmstufe rot! DWD warnt für weite Teile Bayerns

Erstmeldung vom 9. Juli, 9.03 Uhr: München - Der Sommer lässt weiter auf sich warten. Statt Sonne satt und 30 Grad bleibt es aktuell eher grau und nass. Bereits am Donnerstag gab der Deutsche Wetterdienst (DWD) zahlreiche Warnungen für Bayern heraus, punktuell seien sogar Tornados möglich, hieß es. Beim Blick auf die Warnkarte des DWD zeigt sich: Der Freitag wird ähnlich. In vielen Teilen Bayerns herrscht Alarmstufe rot.

Unwetterwarnungen: Alarmstufe rot in weiten Teilen Bayerns

Für viele Städte und Kreise im Freistaat gilt eine amtliche Unwetterwarnung vor ergiebigem Dauerregen. Es werden Niederschlagsmengen zwischen 40 l/m² und 70 l/m² erwartet. Die Warnung gilt bis 14 Uhr. Betroffen ist vor allem der nördliche Teil Bayerns, unter anderem Hof, Bad Kissingen, Forchheim und Bayreuth. Auch Franken (Ansbach, Hof) liegt im roten Bereich.

Für viele Teile Bayerns gilt eine amtliche Unwetterwarnung vor ergiebigem Dauerregen (rot) und eine Warnung vor Starkregen (orange).

Wetter-Warnungen für Bayern: München droht Starkregen

Für München und Umgebung gilt eine amtliche Warnung vor Starkregen.* Diese gilt bis 11 Uhr. Dazu heißt es von Seiten des DWD: „Es tritt Starkregen auf. Dabei werden Niederschlagsmengen zwischen 20 l/m² und 30 l/m² in 6 Stunden erwartet.“ Für einige Kreise gilt außerdem eine „Vorabinformation Unwetter vor heftigem/ergiebigem Regen“ (auf der Warnkarte gestrichelt). Davon betroffen sind unter anderem Tirschenreuth, Wunsiedel und Miltenberg. (kam)*Merkur.de/bayern und *tz.de/muenchen sind ein Angebot von IPPEN.MEDIA

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Rubriklistenbild: © Screenshot DWD